BAD KREUZNACH. Zu einem größeren Vegetationsbrand entlang der Bahnstrecke zwischen Bad Kreuznach und Bad Münster am Stein-Ebernburg wurde die Feuerwehr am Donnerstag, 13. August, gegen 16 Uhr alarmiert. Auf einer Fläche von rund 2.000 Quadratmetern standen mehrere Bäume und Sträucher in Flammen. Die starke Rauchentwicklung war weithin sichtbar.

Die Löscharbeiten gestalteten sich für die Einsatzkräfte schwierig. Aufgrund der schwer zugänglichen Böschungen war die Zuwegung zur Brandstelle aufwendig. Um überhaupt an den betroffenen Bereich zu gelangen, musste ein Zaun gewaltsam geöffnet werden.
Während des Feuerwehreinsatzes wurde die vorbeiführende Bahnstrecke vollständig gesperrt. Dadurch konnte von der Salinenstraße aus ein Löschangriff vorgenommen werden. Insgesamt kamen über die Salinenstraße und den Hasenrecher Weg vier C-Rohre zur Brandbekämpfung zum Einsatz. Die Wasserversorgung erfolgte sowohl über Hydranten als auch über Tanklöschfahrzeuge.

Um auch versteckte Glutnester zu erreichen, wurde die betroffene Fläche mit speziellen Waldbrandwerkzeugen auseinandergezogen und anschließend intensiv gewässert. Abschließend kontrollierten die Einsatzkräfte den Bereich mit einer Wärmebildkamera.
Bei den Löscharbeiten verletzten sich zwei Feuerwehrkameraden leicht. Beide wurden noch an der Einsatzstelle vom Rettungsdienst behandelt.
Nach rund zwei Stunden war der Einsatz beendet. Die Feuerwehr übergab die Einsatzstelle anschließend an die Polizei beziehungsweise Bundespolizei. Einsatzleiter war der stellvertretende Wehrleiter der Feuerwehr Bad Kreuznach, Kai Mathias. Die Brandursache ist noch unklar.






