BAD KREUZNACH. Welche Rolle Museen für die Gesellschaft spielen und wie ihr kultureller Auftrag langfristig gesichert werden kann, stand im Mittelpunkt eines Besuchs der Landtagsabgeordneten Dr. Claudia Eider im Schlossparkmuseum und der Römerhalle in Bad Kreuznach. Begleitet wurde sie von Dr. Denis Alt, Staatssekretär im Ministerium für Kommunen, Bauen, Wohnen und Kultur Rheinland-Pfalz sowie Regierungsbeauftragter der Landesregierung für das UNESCO-Welterbe in Rheinland-Pfalz.
Museumsdirektor Marco van Bel führte die Gäste durch beide Häuser und gab dabei einen Einblick in die umfangreichen Sammlungen sowie die tägliche Museumsarbeit. Schlossparkmuseum und Römerhalle vermitteln mehr als 2.000 Jahre Siedlungs- und Kulturgeschichte der Region und leisten nach Angaben der Beteiligten einen wichtigen Beitrag zur historischen Bildung und zur Bewahrung des kulturellen Erbes.
Im anschließenden Gespräch wurden neben den vielfältigen Aufgaben der Museen auch aktuelle Herausforderungen thematisiert. So ging es unter anderem um den baulichen Zustand des Schlossparkmuseums sowie die Frage, wie Politik, Verwaltung und Gesellschaft gemeinsam dazu beitragen können, die kulturellen Einrichtungen langfristig zu stärken und zukunftsfähig aufzustellen.
„Museen sind weit mehr als Orte, an denen Geschichte bewahrt wird. Sie schaffen Identität, fördern Bildung und bieten Raum für Begegnung und gesellschaftlichen Dialog. Gerade deshalb verdienen sie unsere besondere Aufmerksamkeit und Unterstützung“, betonte Dr. Claudia Eider während des Austauschs.
Auch Staatssekretär Dr. Denis Alt hob die Bedeutung der kulturellen Einrichtungen für Rheinland-Pfalz hervor. Beide zeigten sich beeindruckt von der Vielfalt der Sammlungen und waren sich einig, dass die kulturellen Schätze des Schlossparkmuseums und der Römerhalle noch stärker in das öffentliche Bewusstsein gerückt werden sollten.
Zum Abschluss dankte Dr. Claudia Eider Museumsdirektor Marco van Bel sowie Verwaltungsmitarbeiter Marek Haas für die Organisation des Besuchs und den offenen Austausch. Der begonnene Dialog solle fortgesetzt werden, um gemeinsam Perspektiven für die nachhaltige Unterstützung und Weiterentwicklung der beiden Museen zu erarbeiten.






