BAD KREUZNACH-WINZENHEIM/BRETZENHEIM. Seit der Nacht zum Sonntag sind zahlreiche Einsatzkräfte bei einem größeren Strohballenbrand zwischen Winzenheim und Bretzenheim im Einsatz. Rund 1.000 Strohballen sind von dem Feuer betroffen. Die Löscharbeiten beziehungsweise die kontrollierte Überwachung des Brandes werden voraussichtlich noch den gesamten Sonntag andauern.
In der Nacht waren rund 30 Feuerwehrkräfte aus Langenlonsheim, Bretzenheim und Bad Kreuznach vor Ort. Unterstützung erhalten die Einsatzkräfte von dem betroffenen landwirtschaftlichen Betrieb, der mit schwerem Gerät bei den Arbeiten hilft. Aufgrund der enormen Menge an brennendem Material haben sich die Einsatzkräfte dazu entschieden, die Strohballen kontrolliert abbrennen zu lassen. Die Feuerwehr sichert den Bereich und sorgt dafür, dass sich die Flammen nicht auf die Umgebung ausbreiten können.
Im Gespräch mit Nahe News zeigte sich Einsatzleiter Wolfgang Closheim erleichtert darüber, dass für die Löscharbeiten eine direkte Wasserversorgung über einen Hydranten hergestellt werden konnte. Dadurch müsse kein aufwendiger Pendelverkehr mit Löschfahrzeugen eingerichtet werden, um ausreichend Löschwasser an die Einsatzstelle zu transportieren.
Durch den Brand kam es zeitweise zu Ascheniederschlag in Richtung Winzenheim. Die Feuerwehr führte deshalb Kontrollfahrten in den betroffenen Bereichen durch. Nach aktuellem Stand besteht dadurch keine Gefahr für die Bevölkerung. Die Kriminalpolizei hat unterdessen die Ermittlungen zur bislang ungeklärten Brandursache aufgenommen.
Wie die Feuerwehr am Sonntag um 11.10 Uhr mitteilte, kommt es aufgrund von wechselnden Windrichtungen derzeit auch in umliegenden Ortschaften zu deutlichem Brandgeruch. Insbesondere aus dem Bereich des Guldenbachtals wird aktuell vermehrt Brandgeruch wahrgenommen. Dieser steht nach Angaben der Einsatzkräfte im Zusammenhang mit dem weiterhin andauernden Strohballenbrand. Die Feuerwehr befindet sich weiterhin vor Ort, überwacht die Lage und sichert die Brandstelle.
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