HEIMWEILER. Keine Gemeinde soll aus dem Blick geraten. Deshalb ist die heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Julia Klöckner regelmäßig in den 212 Städten und Gemeinden ihres Wahlkreises unterwegs. Bei ihren Ortsbegehungen spricht sie mit Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern, kommunalpolitisch Engagierten sowie Ehrenamtlichen über Projekte, Entwicklungsmöglichkeiten und Zukunftspläne. Oft nimmt sie die Anliegen mit nach Berlin oder gibt sie auf die Landesebene nach Mainz weiter, um dort Unterstützung anzustoßen, wo sie möglich ist. Ihr jüngster Besuch führte sie nach Heimweiler in der Verbandsgemeinde Kirner Land.
Ortsbürgermeister Andreas Setz und zahlreiche Mitglieder des Gemeinderates informierten Julia Klöckner MdB über aktuelle Themen und die Vorhaben der Gemeinde. Ein zentrales Anliegen war der seit Langem gewünschte Radweg nach Kirn. Er würde die Verkehrssicherheit verbessern und die Anbindung der Gemeinde und der Nachbargemeinden stärken. Gemeinsam wurden verschiedene realistische Möglichkeiten für eine Umsetzung erörtert. Julia Klöckner MdB sagte zu, hier den Kontakt mit dem zuständigen Landesbetrieb Mobilität aufzunehmen, um auszuloten, welche Perspektiven für das Projekt bestehen.
Ein weiteres Thema war die Sanierung des Dorfgemeinschaftshauses. Ein großer Teil der Arbeiten wird in Eigenleistung erbracht. Die Fertigstellung muss bis zum Jahresende gelingen, damit die zugesagten Fördermittel nicht verfallen. Julia Klöckner MdB hierzu: „Die Gemeinde leistet dabei Außergewöhnliches. Gleichzeitig wurde deutlich, dass Förderprogramme in der Praxis mehr Flexibilität benötigen. Fachkräftemangel, fehlende Handwerkskapazitäten oder unvorhersehbare Verzögerungen können dazu führen, dass Zeitpläne trotz großen ehrenamtlichen Engagements nicht eingehalten werden.“
Auch die Vielzahl der Förderprogramme war Thema des Austauschs. Ob Bund, Land oder Europäische Union – für viele Gemeinden ist kaum noch zu überblicken, welche Fördermöglichkeiten es gibt und welche Voraussetzungen gelten. Julia Klöckner MdB regte deshalb eine zentrale und leicht verständliche Informationsplattform des Landes aus, auf der sämtliche Förderprogramme gebündelt dargestellt werden. „Unsere Ehrenamtlichen investieren unzählige Stunden in ihre Gemeinde. Diese Zeit sollte in Projekte fließen – nicht in die Suche nach dem passenden Förderprogramm oder durch unübersichtliche Förderrichtlinien verloren gehen“, so die Bundestagsabgeordnete.
Beeindruckt zeigte sich Julia Klöckner vom starken Zusammenhalt in Heimweiler. Viele Projekte entstehen durch Eigeninitiative der Bürgerinnen und Bürger. So wurde der Mehrgenerationenplatz innerhalb von nur 72 Stunden gemeinschaftlich errichtet – ein sichtbares Zeichen dafür, was ehrenamtliches Engagement bewirken kann. Das ist auch der Kiosk direkt nebenan. Der Kiosk ist zu ausgewählten Terminen geöffnet und bietet wechselnde Angebote. Er wird ehrenamtlich organisiert und getragen. Jeden Freitagnachmittag geöffnet, mit kleiner Karte, ehrenamtlich organisiert und getragen. „In Heimweiler spürt man, wie gerne die Menschen hier leben und wie wichtig ihnen ihre Heimat ist. Deshalb finden sich auch so viele, die Lust aufs Ehrenamt haben und sich aktiv einbringen“, so Julia Klöckner MdB nach ihrem Besuch.
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