WEINSHEIM. Not macht erfinderisch – und sorgt manchmal für die schönsten Überraschungen. Weil die anhaltend hohe Waldbrandgefahr das traditionelle Weinsheimer Waldfest an seinem gewohnten Standort unmöglich machte, disponierten die Organisatoren kurzerhand um. Das Fest zog mitten in den Ort auf den „Heechte-Buwe-Platz“ und den gegenüberliegenden Garten um. Ein Wagnis, das mit einem überwältigenden Erfolg belohnt wurde: Rund 1.000 begeisterte Gäste feierten an den beiden Festtagen eine gemütliche und stimmungsvolle Premiere.
Das engagierte Team der CDU Weinsheim stand im Vorfeld vor einer logistischen Herkulesaufgabe. Innerhalb kürzester Zeit musste die komplette Fest-Infrastruktur – vom Kühlwagen bis zur Stromversorgung – mitten in den Ortskern verlegt werden. Doch die Mühe zahlte sich aus. Den Helfern gelang es, eine wunderbar heimelige Atmosphäre zu schaffen, die dem klassischen Waldfest in nichts nachstand. Mit geschickt platzierter, stimmungsvoller Beleuchtung und einer spektakulären, meterhohen Wasserfontäne wurde der Dorfplatz am Abend in ein echtes Lichtermeer verwandelt.
Dank an die Retter: Spende für den Kreisfeuerwehrverband
Dass die Waldbrandgefahr das Fest überhaupt erst in den Ort getrieben hatte, war für die Verantwortlichen auch ein Anlass, danke zu sagen. Als Zeichen der Wertschätzung und Unterstützung für die unermüdliche Arbeit der Floriansjünger wird ein Teil der Festeinnahmen an den Kreisfeuerwehrverband gespendet.
Am Ende waren sich Gäste und Veranstalter einig: Der Umzug in die Ortsmitte hat dem Festcharakter keinen Abbruch getan – im Gegenteil. Die Weinsheimer haben einmal mehr bewiesen, dass sie auch unter schwierigen Bedingungen ein großartiges Fest auf die Beine stellen können, das die Gemeinschaft im Dorf und der Region stärkt.
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