RÜDESHEIM. Ein größeres Gartenhaus ist am frühen Samstagmorgen in einem Kleingartengelände am Ellerbach in Rüdesheim vollständig niedergebrannt. Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte jedoch verhindert werden, dass die Flammen auf ein angrenzendes Waldstück übergriffen. Verletzt wurde niemand.
Die Leitstelle alarmierte die Feuerwehr Rüdesheim gegen 7.15 Uhr, nachdem Anwohner wenige Minuten zuvor den Notruf gewählt hatten. Bereits auf der Anfahrt war eine weithin sichtbare schwarze Rauchsäule zu erkennen, die den Einsatzkräften den Weg zur Brandstelle wies. Beim Eintreffen der ersten Fahrzeuge stand das Gartenhaus bereits in Vollbrand.

Einsatzleiter Martin Barth ließ zur Brandbekämpfung und zum Schutz des unmittelbar angrenzenden Waldstücks drei C-Rohre vornehmen. Gleichzeitig wurden die Feuerwehren aus Hüffelsheim und Weinsheim zur Unterstützung nachalarmiert. Die Löschwasserversorgung wurde zunächst durch ein Tanklöschfahrzeug sichergestellt. Zusätzlich verlegten die Einsatzkräfte eine Schlauchleitung zu einem Hydranten.
Da das Holzgebäude nicht mehr zu retten war, mussten die Trümmer im weiteren Einsatzverlauf eingerissen und auseinandergezogen werden, um alle Glutnester ablöschen zu können. Insgesamt kamen vier Trupps unter schwerem Atemschutz zum Einsatz. Dank des koordinierten Vorgehens der rund 40 Einsatzkräfte konnte eine Ausbreitung des Feuers auf das angrenzende Waldstück verhindert werden.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Nach Abschluss der Nachlöscharbeiten und der Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft konnte der Einsatz gegen 10 Uhr beendet werden.





