StartNachrichtenKreis Bad KreuznachPaulina Pirro holte WM-Gold – Deutsches Kanu-Team jubelte in Krakau

Paulina Pirro holte WM-Gold – Deutsches Kanu-Team jubelte in Krakau

KRAKAU. Großer Erfolg für das deutsche Kanu-Slalom-Team bei den Junioren- und U23-Weltmeisterschaften im polnischen Krakau: Paulina Pirro vom Bad Kreuznacher Kanu-Sport-Verein sicherte sich im Kajak-Einer der U23-Frauen souverän die Goldmedaille und sorgte damit für den ersten Weltmeistertitel in dieser Altersklasse für Deutschland seit 2016.

Bereits in den Halbfinals überzeugten die deutschen U23-Frauen mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung. Alle drei Starterinnen qualifizierten sich für das Finale und zählten damit zu den besten zwölf Athletinnen der Welt. Im Endlauf zeigte Paulina Pirro schließlich einen fehlerfreien Lauf und setzte sich mit einer starken Fahrzeit gegen die internationale Konkurrenz durch. Teamkollegin Antonia Plochmann belegte Rang fünf, Mina Blume wurde Achte.

Entsprechend groß war die Freude im deutschen Lager. U23-Teamverantwortliche Lena Stöcklin ordnete den Erfolg historisch ein: Es sei der erste Weltmeistertitel in der U23-Klasse (Kajak und Canadier) seit 2016 sowie die erste Medaille des Teams seit 2021. Nach ihrer Zieldurchfahrt ließ Paulina Pirro ihren Emotionen freien Lauf und feierte den Titel mit einem Jubelschrei und Freudentränen.
Weniger glücklich verlief der Wettkampftag für die deutschen U23-Herren. Alle drei Athleten verpassten den Einzug ins Finale. Die Plätze 14, 18 und 24 spiegelten zwar ordentliche Leistungen wider, reichten jedoch nicht für den Endlauf.

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Auch bei den Juniorinnen präsentierte sich das deutsche Team stark. Alle drei Athletinnen erreichten das Finale. Besonders Britta Jung machte es spannend und qualifizierte sich als Zwölfte gerade noch für den Endlauf. Bei den Junioren schaffte Kilian Käding als einziger Deutscher den Sprung ins Finale und gewann zuvor sogar das Halbfinale. Im Medaillenlauf verhinderten jedoch 50 Strafsekunden nach einem Fahrfehler eine Spitzenplatzierung, sodass am Ende Rang elf blieb.

Bundestrainer Michael Trummer zog dennoch ein überwiegend positives Zwischenfazit. Die Fahrzeiten seien auf Weltklasseniveau, allerdings verhinderten immer wieder kleine individuelle Fehler, Torberührungen oder nicht korrekt befahrene Tore bessere Platzierungen und mögliche Medaillen. Gerade den jüngeren Athletinnen und Athleten sei der große Druck anzumerken. Mit etwas mehr Wettkampfroutine und Gelassenheit könne das Team jedoch noch weitere Erfolge bei dieser Weltmeisterschaft feiern.

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