RHEINBÖLLEN. Zu einem größeren Polizeieinsatz kam es am Samstagabend in der Gemeinde. Gegen 21 Uhr gingen bei der Polizei mehrere Notrufe ein, in denen von einer Schlägerei mit etwa 15 bis 20 beteiligten Personen berichtet wurde.
Aufgrund der Meldungen entsandte die Polizei umgehend starke Einsatzkräfte zum Geschehen. Als die ersten Beamten eintrafen, bot sich ihnen ein chaotisches Bild: Nach Angaben der Polizei befanden sich rund 30 Personen auf der Straße, die körperlich aufeinander einwirkten.
Den Einsatzkräften gelang es, die Beteiligten voneinander zu trennen und die Situation unter Kontrolle zu bringen. Mehrere Personen wurden bei der Auseinandersetzung verletzt. Unter den Verletzungen befanden sich auch Stichverletzungen. Die ebenfalls alarmierten Rettungskräfte versorgten insgesamt neun Personen medizinisch vor Ort. Drei Verletzte mussten zur weiteren Behandlung in umliegende Krankenhäuser gebracht werden.
Nach bisherigen Erkenntnissen der Ermittler bestand zwischen zwei Personengruppen bereits seit längerer Zeit ein Konflikt. Dieser sei am Samstagabend eskaliert und habe schließlich zu den wechselseitigen körperlichen Auseinandersetzungen geführt. Um weitere Straftaten und Störungen zu verhindern, nahm die Polizei sieben Personen über Nacht in Gewahrsam. Gegen die übrigen Beteiligten wurden Platzverweise ausgesprochen. Die Ermittlungen dauern an. Derzeit wird gegen insgesamt elf Personen im Alter zwischen 18 und 56 Jahren wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung ermittelt.








