FÜRFELD. Ein realistisches Szenario erwartete die Feuerwehreinheiten der Verbandsgemeinde Bad Kreuznach am Freitag, 22. Mai. Gegen 17 Uhr wurden die Einsatzkräfte im Rahmen einer unangekündigten Alarmübung zum Seniorenheim Haus Sarah in Fürfeld alarmiert. Ziel solcher Übungen ist es, unter möglichst realistischen Bedingungen zu testen, wie schnell und mit welcher Personalstärke die Feuerwehren auf einen Ernstfall reagieren können.

Vor Ort bot sich den ersten Einsatzkräften der Einheit Fürfeld ein herausforderndes Bild: Aus dem Gebäude drang dichter Rauch, mehrere verletzte Personen mussten aus dem Gebäude gerettet werden. Die Verletzten wurden von der Gruppe Notfalldarstellung der DRK-Bereitschaft Bad Kreuznach sowie einigen Bewohnern des Seniorenheims dargestellt.

Nachdem der Gruppenführer die Brandmeldeanlage ausgewertet hatte, konnte der simulierte Brandherd lokalisiert werden. Anschließend gingen die Atemschutztrupps in das verrauchte Gebäude vor, um die „Verletzten“ aus verschiedenen Bereichen des Seniorenheims zu retten. Für eine möglichst realistische Einsatzlage sorgte eine Nebelmaschine, die das Gebäude mit künstlichem Rauch füllte und die Sichtverhältnisse deutlich erschwerte. An der Übung beteiligten sich die Feuerwehreinheiten aus Fürfeld, Frei-Laubersheim, Neu-Bamberg, Tiefenthal und Hochstätten. Insgesamt waren 26 Feuerwehrleute im Einsatz.

Nach Abschluss der Übung zog Einsatzleiter und Wehrleiter der Verbandsgemeinde Bad Kreuznach, Bernd Vogel, ein positives Fazit und dankte allen Beteiligten für ihren engagierten Einsatz. Die Planung und Ausarbeitung der Übung lag in den Händen von Dieter Vogel von der Einheit Frei-Laubersheim sowie dem stellvertretenden Wehrleiter Mike Weygand. Zum Abschluss erhielten die Feuerwehrkräfte und die Verletztendarsteller eine kleine Stärkung.





