FEILBINGERT. „Müll und Dreck – müssen weg!“ – Mit diesem lautstarken Schlachtruf stimmten sich über 130 Kinder der Grundschule Feilbingert auf einen besonderen Vormittag ein. Gemeinsam mit ihrem Lehrerkollegium und zahlreichen engagierten Eltern machten sie sich am traditionellen „Dreck-weg-Tag“ in vier Gruppen auf den Weg, um die Natur rund um die Ortslage von Unrat zu befreien.
Die Aktion hat in der Ortsgemeinde bereits eine feste Tradition: Seit nunmehr elf Jahren schwärmen die kleinen Helfer aus, um ein Zeichen für den Umweltschutz zu setzen. Dabei geht es nicht nur um die Sauberkeit im Hier und Jetzt. Ziel der jährlichen Initiative ist es vor allem, die Kinder zu sensibilisieren und ihnen ein Bewusstsein dafür zu vermitteln, wie wichtig es ist, auch in Zukunft keinen Müll in der freien Natur zu hinterlassen. Der Eifer der Schüler wurde belohnt: Als Anerkennung für ihren Einsatz erhielten alle Teilnehmer eine Urkunde und dürfen sich ab sofort ganz offiziell „Mülldetektive“ nennen.
Ein besonderer Dank gilt jedoch nicht nur den Kindern an diesem Aktionstag. Die Gemeinde lobt ausdrücklich all jene Spaziergänger, Naturfreunde, Landwirte und Gemeindearbeiter, die das gesamte Jahr über beim Gang durch die Gemarkung eine Mülltüte dabeihaben. Auch Hundebesitzer, die die Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner konsequent in Tüten verpacken und zu Hause im Restmüll entsorgen, tragen maßgeblich zur Lebensqualität im Ort bei – eine Geste, die eigentlich selbstverständlich sein sollte, aber dennoch lobende Erwähnung verdient.
Am Ende bleibt ein Appell an alle Bürger: Nehmen Sie doch beim nächsten Spaziergang einfach mal eine Tüte mit. Die Natur und all jene, die sich für ihren Erhalt einsetzen, werden es Ihnen danken. In Feilbingert ist der Dreck nun erst einmal weg – und die Mülldetektive hoffen, dass das auch lange so bleibt.
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