LANGENLONSHEIM / STROMBERG. Mit dem Start in die Freibadsaison 2026 setzen die Bäder in Langenlonsheim und Stromberg ein klares Zeichen für Kontinuität und Attraktivität im regionalen Freizeitangebot. Am 1. Mai öffnen beide Anlagen um 10 Uhr ihre Tore, und zum Auftakt dürfen sich Besucher über freien Eintritt freuen. Auch darüber hinaus bleibt vieles beim Bewährten: Die Eintrittspreise entsprechen denen des Vorjahres, und erworbene Karten können in beiden Bädern gleichermaßen genutzt werden.
Bereits im Vorfeld zeigt sich, dass das Interesse ungebrochen hoch ist. Der Verkauf der Saisonkarten verläuft erfolgreich, sowohl über den Onlineshop als auch über das Bürgerbüro wurden bis Mitte April bereits beachtliche Einnahmen erzielt. Insgesamt gingen 544 Bestellungen für Dauerkarten ein, was die anhaltende Beliebtheit der beiden Freibäder unterstreicht.
Damit der Badebetrieb reibungslos läuft, setzen die Verantwortlichen auf eingespielte Teams. Während in Langenlonsheim zwei feste Kräfte im Einsatz sind, wird das Panoramabad in Stromberg von drei Stammkräften betreut. Parallel dazu wurden in beiden Anlagen wichtige Arbeiten durchgeführt, um den Gästen auch in dieser Saison ein sicheres und angenehmes Badeerlebnis zu bieten. In Langenlonsheim standen vor allem allgemeine Wartungs- und Reparaturmaßnahmen im Fokus. Um die Wasserqualität zu gewährleisten, wurden für 120 000 Euro die Filter saniert. 40 000 Euro kostete die Erneuerung der Spindanlage und Ergänzung der Wertschließfächer. Um die Steuerung der Wasserzufuhr des Wasserpilzes und der Rutsche vom Bademeisterbüro aus zu steuern, waren in den vergangenen Monaten Elektroarbeiten notwendig. Die Kosten belaufen sich auf 10 000 Euro.

Auch im Stromberger Panoramabad wurde kräftig investiert: Neben der vollständigen Erneuerung des Zauns ( 10 000 Euro) wurde insbesondere die Beckenwassertechnik umfassend modernisiert, ein Projekt, das mit rund 131.000 Euro zu Buche schlägt und zentrale Bereiche wie die Mess- und Regeltechnik sowie die Wasseraufbereitung umfasst.
Beim Besuch des Langenlonsheimer Freibades zeigte sich Bürgermeister Michael Cyfka erfreut über die Entwicklung und blickte optimistisch auf die bevorstehende Saison. „Das Bad wird sehr von den Gästen sehr geschätzt und wird auch sehr gut angenommen“, so Cyfka. Gleichzeitig schlug er nachdenklichere Töne an, was die Zukunft des Freibades in Langenlonsheim betrifft. Die Anlage aus dem Jahr 1974 stehe vor einem erheblichen Sanierungsbedarf. Um die Möglichkeiten auszuloten, wurde bereits eine Machbarkeitsstudie im Wert von 40 000 Euro in Auftrag gegeben, die jedoch noch keine konkrete Planung darstellt. Cyfka machte deutlich, dass ein weiteres Aufschieben notwendiger Maßnahmen langfristig ernste Konsequenzen haben könnte, bis hin zur möglichen Schließung des Bades.
So startet die Freibadsaison zwar mit positiven Vorzeichen und großer Vorfreude, doch zugleich wird deutlich, dass insbesondere in Langenlonsheim wichtige Entscheidungen für die Zukunft anstehen.









