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BAD KREUZNACH. Wenn das Bauunternehmen Iselborn in diesem Jahr sein 75-jähriges Bestehen feiert, blickt das Familienunternehmen auf eine Geschichte zurück, die eng mit der Entwicklung der Region verbunden ist. Was einst als mutiger Schritt „aus der Not heraus“ begann, hat sich über Jahrzehnte zu einem leistungsfähigen Baupartner mit regionaler Strahlkraft entwickelt.
Ein Anfang mit Mut und Improvisation
Die Gründung geht auf den Vater Willi, des heutigen Firmenchefs Peter Iselborn zurück. Nach seiner Entlassung bei der Stadt, der Überlieferung nach wegen politischer Differenzen, entschied er sich für den Schritt in die Selbstständigkeit. Am 1. April 1951 begann er mit geliehenem Werkzeug und einem Motorrad.

Schon nach einem Jahr beschäftigte der junge Betrieb 18 Mitarbeiter. Erste größere Aufträge, unter anderem als Subunternehmer für amerikanische Einrichtungen wurden mit Improvisationsgeschick bewältigt. Personal wurde kurzfristig rekrutiert, Bauprojekte trotz knapper Ressourcen termingerecht umgesetzt.
Besonders prägend war die Nachkriegszeit: Die enorme Wohnungsnot führte zu zahlreichen Bauprojekten. Ganze Wohngebiete entstanden, vielfach für gemeinnützige Bauträger häufig mit Folgeaufträgen ohne erneute Ausschreibung.

Vom Handwerk zur Technik
Mit den Jahrzehnten wandelte sich das Bauhandwerk grundlegend. Wo früher kleinformatige Steine, einfache Schalungen und viel Handarbeit dominierten, prägen heute großformatige Bauelemente, Vorfertigung und moderne Technik den Alltag. „Die Produktivität hat sich enorm verändert“, beschreibt Peter Iselborn den Wandel. Filigrandecken, industrielle Vorfertigung und leistungsfähige Maschinen ermöglichen heute Bauzeiten und Präzision, die früher undenkbar waren.
Generationswechsel und neue Impulse
1971 trat Peter Iselborn nach seinem Bauingenieurstudium in das Unternehmen ein. Bereits ein Jahr später verantwortete er mit dem Bau einer Sonderschule ein anspruchsvolles Projekt, mit innovativen Materialien wie Leichtbeton architektonisch ansprechender Sichtbetonqualität. Dieser Baustoff galt seinerzeit als zukunftsweisend, konnte sich jedoch langfristig nicht durchsetzen.
In den folgenden Jahren entwickelte sich das Unternehmen auch organisatorisch weiter. Aus der Einzelunternehmung wurde zunächst eine Kommanditgesellschaft, später eine GmbH & Co. KG. Ende der 1980er Jahre übergab der Vater die Verantwortung vollständig an die nächste Generation.

1989 übernahm Peter Iselborn die alleinige Geschäftsführung und führte das Unternehmen über Jahrzehnte hinweg erfolgreich weiter. Im Januar 2023 zog er sich aus dem operativen Geschäft zurück.

Mit seiner Tochter Julia, die 2014 nach abgeschlossenem Bauingenieurstudium in das Unternehmen eintrat und die Unternehmensnachfolge sichert, unterstützt er im Beirat die Geschäftsleitung aktiv und trägt mit wertvoller Expertise zu dessen strategischer Weiterentwicklung bei. Alleiniger Geschäftsführer ist Christian Hamburger, der 2001 als Praktikant im Unternehmen begonnen hatte und von 2014 bis Ende 2022 neben Iselborn zweiter Geschäftsführer war.
Wachstum über die Region hinaus
Was einst ein lokaler Betrieb war, ist heute in einem Radius von rund 100 Kilometern aktiv. Projekte reichen von Rheinland-Pfalz über Hessen bis nach Baden-Württemberg und ins Saarland.
Neben klassischen Wohn- und Gewerbebauten realisierte das Unternehmen auch besondere Einzelprojekte, etwa in Berlin oder Bayern. Dabei blieb die regionale Verwurzelung stets erhalten.

Über die Jahrzehnte hat das Unternehmen zahlreiche Gebäude errichtet, die das Stadtbild prägen. Dazu zählen unter anderem öffentliche Einrichtungen, Wohn- und Geschäftshäuser sowie Industrie- und Gewerbebauten wie zum Beispiel das Finanzamt, die Polizei, die Konrad-Frey-Halle, die markanten Hochhäuser in der Uhlandstraße, das Wohn- und Geschäftshaus am Salinenplatz sowie die Stadtbibliothek. Viele dieser Bauwerke prägen bis heute das Stadtbild und stehen für Beständigkeit und Qualität.

Ein besonderes Highlight ist das international beachtete Steinskulpturenmuseum in Ebernburg des japanischen Architekten Tadao Ando. Das Projekt fand weltweit Beachtung und gilt als eines der herausragenden Bauwerke des Unternehmens.
Zwischen Tradition und Moderne
Heute beschäftigt das Unternehmen rund 80 eigene gewerbliche Mitarbeiter sowie etwa 30 Angestellte im Büro. Hinzu kommen zahlreiche Nachunternehmer, die je nach Projekt eingebunden werden.
Das Leistungsspektrum reicht „von der Katzenklappe bis zum schlüsselfertigen Großprojekt“, erzählt Geschäftsführer Christian Hamburger lächelnd. Besonders im Bereich des schlüsselfertigen Bauens hat sich das Unternehmen strategisch weiterentwickelt, auch als Reaktion auf veränderte Ausschreibungen der öffentlichen Hand.
Herausforderungen der Gegenwart
Die Bauwirtschaft hat sich in den letzten Jahrzehnten stark verändert. Bürokratische Anforderungen, umfangreiche Dokumentationspflichten und steigende Sicherheitsstandards prägen den Alltag.

„Das bindet Ressourcen und erhöht die Kosten“, so Iselborn – auch wenn viele Maßnahmen grundsätzlich sinnvoll seien. Gleichzeitig wächst die Bedeutung des Bauens im Bestand: Sanierungen, Umbauten und Modernisierungen werden immer wichtiger.
Blick nach vorn
Nach 75 Jahren steht das Bauunternehmen Iselborn weiterhin solide da, mit Erfahrung, technischem Know-how und regionaler Verwurzelung. Die Geschichte des Unternehmens zeigt: Erfolg im Baugewerbe erfordert nicht nur Fachwissen, sondern auch Anpassungsfähigkeit, Mut und ein Gespür für die Entwicklungen der Zeit. Eigenschaften, die das Familienunternehmen seit seiner Gründung prägen – und wohl auch in Zukunft tragen werden.
Christian Hamburger:
Vom Praktikanten zum Geschäftsführer: Eine besondere Erfolgsgeschichte

Christian Hamburger kam im Jahr 2001 eher zufällig zur Bauunternehmung Iselborn. Nachdem er für ein Praxissemester zunächst eine Absage von einem anderen Unternehmen erhalten hatte, bewarb er sich spontan bei Iselborn – zunächst ebenfalls ohne Erfolg. Durch seine Hartnäckigkeit überzeugte er jedoch und erhielt kurze Zeit später doch eine Zusage. Schon während seines Studiums sammelte er dort praktische Erfahrungen und übernahm früh Verantwortung als Bauleiter.

Seine Begeisterung für die Baubranche wurde bereits in jungen Jahren durch seinen Großvater geprägt, mit dem er Baustellen besuchte. Im Unternehmen entwickelte er sich schnell weiter und betreute anspruchsvolle Projekte, darunter Industriebauten sowie Infrastrukturmaßnahmen. Eine besondere Herausforderung war für ihn das Brückenprojekt in der Gensinger Straße (2012), das durch komplexe logistische Anforderungen und präzise Planung gekennzeichnet war.
Dank seines fachlichen Know-hows und seiner Leistungen wurde Hamburger 2014 zum zweiten Geschäftsführer ernannt. Im Januar 2023 übernahm er schließlich die alleinige Geschäftsleitung und prägt seitdem maßgeblich die Weiterentwicklung des Unternehmens.
Julia Iselborn: Mit Leidenschaft im Familienbetrieb

Die Leidenschaft für die Baubranche wurde Julia Iselborn praktisch in die Wiege gelegt. Aufgewachsen in einer traditionsreichen Bauunternehmerfamilie, sammelte sie schon früh erste Erfahrungen im elterlichen Betrieb. Bereits mit 14 Jahren half sie tatkräftig mit – zunächst bei einfachen Aufgaben wie dem Markieren von Baustützen oder der Pflege von Außenanlagen. Später durfte sie auch Baustellenluft schnuppern, was ihre Begeisterung weiter festigte.
Während ihrer Ausbildung zur Bauzeichnerin sowie ihres anschließenden Studiums im Bauingenieurwesen blieb sie dem Familienunternehmen eng verbunden. Praktika und Semesterferien verbrachte sie konsequent im Betrieb und auf Baustellen, wo sie wertvolle Praxiserfahrung sammelte. Nach ihrem Studium stieg sie in das Unternehmen ein und durchlief zunächst klassische Stationen – unter anderem als Disponentin im Fuhrparkmanagement.

Mit wachsender Erfahrung übernahm Julia Iselborn zunehmend Verantwortung: Sie arbeitete in der Bauleitung, betreute eigene Projekte und engagierte sich in der Vermarktung schlüsselfertiger Immobilien. Im Jahr 2023 wechselte sie schließlich in den Beirat des Unternehmens, wo sie gemeinsam mit ihrem Vater die Geschäftsführung unterstützt und begleitet.
Neben ihren fachlichen Aufgaben prägt sie auch das soziale Miteinander im Betrieb: Als Organisatorin von Firmenveranstaltungen, Ansprechpartnerin für Mitarbeitende und Unterstützerin der Auszubildenden gilt sie als wichtige Stütze des Unternehmens.
Die Entwicklung des Bauunternehmens Iselborn von 1951 – 2026
1951–1959: Gründung und Aufbau
- 1951 gründet Willi Iselborn das Unternehmen in Bad Kreuznach.
- Beginn unter einfachen Bedingungen mit kleinen Bauaufträgen und viel Eigenleistung.
- Erste Wohnhäuser entstehen, die Nachfrage wächst stetig.
- In den 1950er-Jahren entwickelt sich der Betrieb rasch, die Mitarbeiterzahl steigt.
- Ende des Jahrzehnts wird ein eigenes Betriebsgebäude in Ebernburg errichtet – ein wichtiger Schritt zur Festigung des Unternehmens.

1960–1971: Wachstum und erste Professionalisierung
- Ausbau der Bautätigkeit im Wohnungs- und Gewerbebau.
- Durchführung größerer Projekte, darunter öffentliche Gebäude und Wohnanlagen.
- 1971 tritt Peter Iselborn in das Unternehmen ein und bringt neue Impulse ein.
- Der Betrieb entwickelt sich vom Handwerksunternehmen hin zu einem strukturierten Baubetrieb.
1972–1980: Technischer Fortschritt und Expansion
- Wandel im Bauwesen durch neue Maschinen, Materialien und Bauverfahren.
- Umsetzung anspruchsvoller Projekte im Hochbau.
- Ausbau der Organisation und Erweiterung der betrieblichen Infrastruktur.
- Das Unternehmen etabliert sich als zuverlässiger Partner in der Region.
1981–1989: Große Projekte und Generationswechsel
- Durchführung von Großprojekten mit zunehmendem Auftragsvolumen.
- Wachsende Bedeutung im regionalen Baugeschehen.
- Trotz schwieriger Marktbedingungen bleibt das Unternehmen stabil.
- 1989 übernimmt Peter Iselborn die Unternehmensleitung vollständig.
- Umwandlung in eine moderne Unternehmensstruktur (GmbH & Co. KG).

1990–1999: Expansion, Modernisierung und neue Geschäftsfelder
- Großprojekt „Am Schloßberg“ (1990/91) mit 46 Eigentumswohnungen zur Selbstvermarktung. Der Einstieg ins Schlüsselfertige Bauen erfolgte 1978/80 mit den Reihenhäusern am Götzenfels. Danach Eigentumswohnungen am Schloßpark mit 47 ETW und TG (1984) und danach dann erst am Schloßberg
- Starkes Wachstum führt zu strukturellen Veränderungen.
- 1993 Umzug in ein neues Betriebsareal im Industriegebiet Bad Kreuznach mit Büro, Werkstätten und Bauhof.
- Anpassung an den Wandel der Bauwirtschaft:
2000–2003: Kontinuität und Jubiläum
- Fortsetzung erfolgreicher Wohnbauprojekte, unter anderem „Am Pfalzsprung“ (2000) und Dr.-Karl-Aschoff-Straße (2001/02)
- 2001 feiert das Unternehmen sein „50-jähriges Bestehen“. Rückblick auf ein halbes Jahrhundert kontinuierlichen Wachstums und erfolgreicher Bauprojekte.
2004–2010: Qualitätsanspruch und architektonische Highlights
- Weiterentwicklung als moderner Baudienstleister mit breitem Leistungsspektrum.
- Festigung der Position im regionalen Markt.
- Umsetzung technisch und gestalterisch anspruchsvoller Bauwerke.
- 2009 Bau des Steinskulpturenmuseums in Ebernburg nach Entwurf des japanischen Architekten Tadao Ando.

2011-2015: Wohnungsbau in Bad Kreuznach sehr gefragt
In den Jahren 2011-2015 ist der Wohnungsbau in Bad Kreuznach sehr gefragt. Die Willi Iselborn GmbH und Co.KG wirkt an der Entwicklung des Konversionsgebiets entscheidend mit.
- In der Carl-Schurz-Straße werden in den Jahren 2011–2013 bestehende Gebäude gesichert, saniert und umgestaltet, sowie neue Wohnhäuser gebaut, die zusätzlichen modernen Wohnraum schaffen.
- 2012 realisiert das Bauunternehmen unter der Bauleitung von Christian Hamburger ein spannendes Ingenieurbauprojekt. Der Neubau der Fußgängerbrücke in der Gensinger Straße. Rückbau und Neubau erfolgen innerhalb eines engen Zeitfensters, überwiegend nachts. Damit es hier nicht zu massiven Einschränkungen an einer Hauptverkehrsachse der Stadt kommt, werden Geländer und Überbau bereits gewerkeübergreifend im Werk vorbereitet. Die passgenaue Montage der Stahlbetonteile erfordert höchste Präzision und Organisation – ein Projekt, das die Erfahrung und Kompetenz des Unternehmens eindrucksvoll zeigt.

- Im Jahr 2013 verwirklicht das Unternehmen zudem ein weiteres schlüsselfertiges eigenes Objekt. In der Schlossstraße 3 entstehen 17 neue, hochwertige Wohnungen in exzellenter Lage, die selbst vermarktet werden. Zur selben Zeit wird das Bürogebäude in der Industriestraße durch einen Anbau vergrößert. Es entstehen ein großzügiger Besprechungsraum sowie zwei neue Doppelbüros, um der steigenden Zahl der Büromitarbeiter gerecht zu werden.

- Eine Veränderung in der Geschäftsleitung der Willi Iselborn GmbH & Co. KG gibt es im Jahr 2014. Mit Christian Hamburger, der seit seinem Eintritt im Jahr 2001 mit großer Leistungsbereitschaft zunächst als Bauleiter sein Fachwissen unter Beweis stellte, erhält die Firma neben Peter Iselborn einen 2. Geschäftsführer. Im August beendet Peter und Inge Iselborns Tochter Julia ihr Bauingenieurwesen Studium und tritt ins Unternehmen ein.
- 2014–2015 erhält die Bauunternehmung im Konversionsgebiet einen neuen Auftrag- die Anheuser Höfe. Alte Kasernengebäude an der Alzeyer Straße werden nach energetischen Standards saniert und in schöne Wohnungen mit Balkonen und Loggien umgebaut. Außerdem errichtet das Unternehmen in der Dr. Karl-Aschoffstraße ein weiteres schlüsselfertiges Mehrfamilienhaus mit 11 Eigentumswohnungen in Eigenregie.
- Im Februar 2015 stirbt Peter Iselborns Ehefrau Inge im Alter vom 65 Jahren. Sie war maßgeblich an der Projektentwicklung und Vermarktung der schlüsselfertigen eigenen Objekte beteiligt und gab dem Unternehmen und der Familie immer unermüdlichen Rückhalt und tatkräftige Unterstützung.

2016-2026:
Die Nachfrage im Wohnungsbau bleibt in Bad Kreuznach weiterhin hoch. Die Willi Iselborn GmbH & Co. KG realisiert an den Anheuser Höfen im Konversionsgebiet weitere Bauabschnitte und trägt zur Entstehung von Wohnraum bei.
- In den Jahren 2015–2016 entwickelt das Unternehmen in der Mannheimer Straße, auf dem Gelände des ehemaligen Hobbyhauses, ein weiteres Mehrfamilienhaus in Eigenregie. Hier entstehen 16 moderne Eigentumswohnungen zur Selbstvermarktung, ein Bereich, der zuvor maßgeblich von Inge Iselborn geprägt wurde.
- Da die Nachfrage im schlüsselfertigen Wohnungsbau steigt, wird auch die Abteilung für schlüsselfertiges Bauen erweitert. Dadurch reicht das im Jahr 2013 erweiterte Bürogebäude in der Industriestraße erneut nicht aus. Nach der ersten Erweiterung auf der einen Gebäudeseite, entsteht 2017 ein weiterer zweigeschossiger Anbau auf der anderen Seite des Bestandsgebäudes. Dort befinden sich neben zwei großzügigen Büros für Julia Iselborn und Christian Hamburger noch zwei Doppelbüros im Erdgeschoss, die zusätzlichen Raum für die Mitarbeiter bieten.

- Ein besonders spannendes Projekt wird 2020 an der EBS – European Business School. Zwischen den alten Bestandsgebäuden entsteht eine Aula aus Sichtbeton. Die Ausführung bringt besondere Herausforderungen mit sich: Der Neubau liegt tiefer als die Bestandsgebäude, sodass ein Verbau erforderlich ist, um die Baugrube seitlich zu sichern und die bestehenden Gebäude zu schützen. Zusätzlich wird aufgrund der Nähe zum Rhein und des vorhandenen Schichtenwassers eine weiße Wanne als Abdichtung hergestellt, um den Neubau zuverlässig gegen eindringendes Wasser zu schützen.
- Auch im Gewerbebau bleibt die Nachfrage konstant hoch. Die Willi Iselborn GmbH & Co. KG realisiert in diesem Bereich in den Jahren 2015-2021 zahlreiche Projekte, darunter Neu- und Anbauten für bekannte Supermarktketten in drei Bundesländern. Dank der langjährigen Erfahrung des Unternehmens werden alle Bauvorhaben termingerecht und zuverlässig umgesetzt.
- Mit dem Beginn des Ukrainekrieges im Jahr 2022 verändern sich die Rahmenbedingungen in der Bauwirtschaft deutlich. Steigende Materialpreise und Unsicherheiten am Markt führen dazu, dass der Wohnungsbau spürbar zurückgeht und zahlreiche Projekte verschoben werden. Dank der breit aufgestellten Leistungspalette ist das Unternehmen auch in diesen unruhigen Zeiten gut positioniert, um flexibel auf die veränderte Marktsituation zu reagieren. Der Rückgang im Wohnungsbau wird durch eine verstärkte Tätigkeit im Gewerbebau sowie bei Bauprojekten für die öffentliche Hand ausgeglichen. Ein Neubau an der Karl-Kübel-Schule in Bensheim entsteht beispielsweise 2022/2023.
- Eine Umstrukturierung in der Geschäftsleitung gibt es im Jahr 2023. Peter Iselborn, der über 50 Jahre operativ tätig ist und das Unternehmen seit 1989 geführt hat, übergibt die alleinige Geschäftsführung an Christian Hamburger, der seit 2014 der zweite Geschäftsführer ist. Andreas Braun, Einzelprokurist und Oberbauleiter, sorgt für die reibungslose Umsetzung der Bauprojekte und unterstützt die Geschäftsführung im operativen Tagesgeschäft. Peter Iselborn übernimmt den Vorsitz des Beirats, Julia Iselborn ist ebenfalls Beiratsmitglied. Gemeinsam tragen sie dazu bei, dass das Familienunternehmen stabil bleibt, sich strategisch weiterentwickelt und zukunftsorientiert wächst.
- Ebenfalls 2023 wird in Bürstadt ein großer Ersatzneubau an der Schillerschule errichtet. Dies stellt ein beeindruckendes Projekt dar, an dem die Willi Iselborn GmbH & Co. KG gleich zwei ihrer großen Obendreherkräne stellt.
- Ein spannendes Ingenieurbauwerk wird im Jahr 2024 für den Landesbetrieb Mobilität verwirklicht. Ein Ersatzneubau einer Forstwegbrücke wird über der L190 bei Rhaunen durch unser Unternehmen realisiert und demonstriert das vielseitige Leistungsspektrum des Unternehmens.
- Auch wenn sich der Wohnungsbau allmählich wieder erholt, bleibt die Nachfrage nach gewerblichen Bauten und Projekten für öffentliche Auftraggeber nach wie vor hoch. Für das Jahr 2025 realisiert das Unternehmen den Neubau einer Produktionshalle für die Michelin Reifenwerke in Bad Kreuznach. Außerdem wird aktuell am Westpfalzklinikum, Standort Kirchheimbolanden, gearbeitet. Der Startschuss für ein neues schlüsselfertiges Mehrfamilienhaus in Langenlonsheim, welches das Unternehmen im eigenen Haus entwickelt hat soll in 2026 fallen.
Gesamtfazit:
Von den bescheidenen Anfängen im Jahr 1951 entwickelte sich das Bauunternehmen Iselborn über sieben Jahrzehnte hinweg zu einem leistungsfähigen, mittelständischen Bauunternehmen mit klarer regionaler Verankerung und wachsender technischer Kompetenz.

Der Weg ist geprägt von unternehmerischem Mut, kontinuierlicher Anpassung an wirtschaftliche und technische Veränderungen sowie dem Anspruch, qualitativ hochwertige Bauwerke zu schaffen. Besonders die Entwicklung hin zum schlüsselfertigen Bauen und die Realisierung anspruchsvoller Projekte markieren den Übergang in eine moderne Unternehmensstruktur – und legen zugleich die Grundlage für die weitere Zukunft.
Seit 75 Jahren steht die Willi Iselborn GmbH & Co. KG für Tradition, Kontinuität und leistungsstarkes, qualitativ hochwertiges Bauen. Mit Peter und Julia Iselborn im Beirat, Geschäftsführer Christian Hamburger, Prokurist Andreas Braun und einem jungen, dynamischen Bauleiterteam blickt das Familienunternehmen zuversichtlich in die Zukunft.






