HUNSRÜCK / NAHE. Die Regionalmarke „SooNahe – Gutes von Hunsrück und Nahe“ baut ihr Netzwerk weiter aus. Fünf neue Betriebe aus den Bereichen Erzeugung, Gastronomie und Tourismus sind dem Verbund beigetreten und sollen künftig die Vielfalt regionaler Produkte und Angebote noch sichtbarer machen.
Wie Geschäftsführer Christian Patsch mitteilte, stehen die Neuzugänge beispielhaft für die Bandbreite der regionalen Wertschöpfung – vom traditionellen Handwerk bis hin zu modernen Genusskonzepten. Bestätigt wurde der Beitritt vom Aufsichtsrat der Hunsrück-Nahe-Vermarktungsgesellschaft (HNV) unter Vorsitz von Dr. Rainer Lauf.
Zu den neuen Partnern zählt das Kreuznacher Senfwerk, das traditionelle Herstellungsverfahren mit zeitgemäßen Rezepturen verbindet. Ebenfalls aus Bad Kreuznach stammt die Eismanufaktur Vadirito, die mit handwerklich hergestellten Eisspezialitäten das Angebot erweitert.
Mit dem Weingut und Gästehaus Buchenländerhof aus Norheim gewinnt SooNahe zudem einen Betrieb, der Weinbau, Gastronomie und Beherbergung vereint und damit die Idee regionaler Kreisläufe ganzheitlich lebt. Auch in der Gastronomie gibt es prominenten Zuwachs: Philipp und Petra Helzle bringen ihre Erfahrung aus der Spitzengastronomie in ihr neues Projekt „Cesar & Morian“ in Bad Sobernheim ein und setzen dabei konsequent auf Produkte aus der Region.
Eine besondere Rolle übernimmt das Historische Kupferbergwerk in Fischbach, das als neuer Vertriebspartner fungiert und Besuchern regionale Produkte direkt vor Ort zugänglich macht.
Ana’s Pilzfarm aus Bundenbach bringt als innovativer Erzeuger nachhaltige Edelpilze in das Netzwerk ein. Das Rheinland-Pfälzische Freilichtmuseum in Bad Sobernheim fungiert künftig ebenfalls als Vertriebspartner und präsentiert SooNahe-Produkte in einem historischen Umfeld. Damit verbindet die Regionalmarke auf besondere Weise Tradition, Kultur und modernen Genuss.
Bei der Auswahl der neuen Mitglieder spielt die strategische Weiterentwicklung der Marke eine wichtige Rolle. Im Fokus steht dabei auch die neue Kategorie „SooNahe – gefertigt bei uns!“. Sie soll insbesondere handwerkliche Betriebe stärken, deren Rohstoffe nicht vollständig aus der Region stammen, deren Verarbeitung und Veredelung jedoch vor Ort erfolgt.
„Unser Ziel ist es, das Lebensmittelhandwerk in der Region zu halten und zu fördern“, betont Geschäftsführer Patsch. Gleichzeitig sorge die neue Kennzeichnung für mehr Transparenz bei den Verbrauchern.
Mit dem Ausbau des Netzwerks verfolgt SooNahe weiterhin das Ziel, regionale Wirtschaftskreisläufe zu stärken und kurze Wege zwischen Erzeugern und Konsumenten zu fördern. Davon profitieren sowohl Einheimische als auch Touristen, die zunehmend gezielt nach authentischen regionalen Angeboten suchen.
Aufsichtsratsvorsitzender Rainer Lauf bringt es auf den Punkt: „Wer weiter denkt, kauft näher ein.“








