BAD KREUZNACH. Mit einem klaren Ziel vor Augen ist vor einigen Tagen in der Grundschule Hofgartenstraße das Projekt „Sport vernetzt“ offiziell gestartet worden: Kindern soll frühzeitig der Zugang zu Bewegung und Sport erleichtert werden.
Bereits seit September 2025 arbeiten die Grundschule Hofgartenstraße, die Kindertagesstätte Ilse-Staab sowie der VfL 1848 Bad Kreuznach e.V. eng zusammen. Die Auftaktveranstaltung markierte nun den sichtbaren Beginn eines Projekts, das Sport, Bildung und soziale Einrichtungen miteinander verbindet.
„Ziel von SPORT VERNETZT ist es, Kindern mehr Zugang zu Bewegung und Sport zu ermöglichen“, erklärte Christoph Anheuser, Präsident des VfL. Gemeinsam mit dem Partnerverein ALBA Berlin sollen neue Bewegungsangebote geschaffen und ein starkes Netzwerk aufgebaut werden. Besonders wichtig sei dabei, den Sport direkt dorthin zu bringen, wo die Kinder sind – in Schulen und Kitas.

Im ersten Projektjahr sind wöchentlich drei Vormittagseinheiten geplant. Diese werden vom hauptamtlichen Basketballtrainer Joel Opouku-Tham geleitet und richten sich sowohl an Kita-Kinder als auch an Grundschüler. Neben getrennten Stunden gibt es auch gemeinsame Sporteinheiten, bei denen Kinder unterschiedlichen Alters zusammen aktiv sind.
Das Konzept kommt gut an: Sowohl die Schule als auch die Kita berichten von durchweg positivem Feedback. Deshalb soll „Sport vernetzt“ auch im kommenden Schuljahr 2026/27 fortgeführt werden. Darüber hinaus plant der VfL bereits den Ausbau des Angebots. „Wir möchten weitere Sportarten aufnehmen und unser Programm erweitern“, kündigte Geschäftsführerin Nina Schmall an. Erste Gespräche dazu laufen bereits.
Möglich wird das Projekt durch die Unterstützung zahlreicher Partner und Sponsoren. Um das Angebot langfristig zu sichern, setzt der Verein zusätzlich auf Spenden. Über die Plattform „WirWunder“ der Sparkasse Rhein-Nahe können Bürgerinnen und Bürger das Projekt finanziell unterstützen.
Mit „Sport vernetzt“ setzt Bad Kreuznach ein starkes Zeichen für mehr Bewegung im Alltag von Kindern – und zeigt, wie durch Kooperation nachhaltige Angebote entstehen können.





