VG RÜDESHEIM. Die Feuerwehren der Verbandsgemeinde Rüdesheim hatten am vergangenen Wochenende mehrere Einsätze in verschiedenen Orten zu bewältigen. Von einer Türöffnung über Unterstützung für den Rettungsdienst bis hin zu einem Pkw-Brand und einem gemeldeten Gasgeruch reichte die Bandbreite der Alarmierungen.
Am Freitagnachmittag, 6. März wurden die Feuerwehren aus Bockenau und Sponheim zu einer Notfalltüröffnung in die Spitalstraße nach Sponheim gerufen. Die Leitstelle Mainz hatte die Einsatzkräfte alarmiert, nachdem eine hilflose Person in einer Wohnung vermutet worden war.
Am Samstagmorgen unterstützte die Feuerwehr Rüdesheim sowie die Drehleiter des Bad Kreuznacher Löschbezirks Nord den Rettungsdienst. Unter dem Alarmstichwort „HRF hilft Rettungsdienst“ rückten die Einsatzkräfte aus, um eine Patientin aus dem ersten Obergeschoss eines Gebäudes zu retten. Mithilfe der Drehleiter konnte die Frau sicher nach draußen gebracht und anschließend dem Rettungsdienst übergeben werden.
Am Sonntagabend kam es in Waldböckelheim zu einem Pkw-Brand in der Berliner Straße. Beim Eintreffen der Feuerwehr stellte Einsatzleiter Christian Burkard eine starke Rauchentwicklung aus dem Motorraum eines geparkten BMW der 3er-Reihe fest. Personen befanden sich nicht im Fahrzeug. Zwei Passanten hatten den Wagen zuvor noch einige Meter nach vorne geschoben, um ein Übergreifen der Hitze auf eine angrenzende Hecke zu verhindern. Ein Atemschutztrupp öffnete die Motorhaube, offene Flammen waren jedoch nicht zu erkennen. Mit rund 400 Litern Wasser aus dem Tank des Hilfeleistungslöschfahrzeugs wurde der Motorraum gekühlt und mit einer Wärmebildkamera kontrolliert. Anschließend sicherten die Einsatzkräfte das Fahrzeug gegen Wegrollen und klemmten die Batterie ab. Ein Abschleppunternehmen brachte den Wagen schließlich in eine Werkstatt. Gegen 19.15 Uhr war der Einsatz beendet.
In der Nacht zum Montag wurden die Feuerwehren aus Hargesheim-Roxheim und Rüdesheim, die Wehrleitung sowie die Facheinheiten Führungsunterstützung und Gefahrstoffstaffel wegen eines gemeldeten Gasgeruchs nach Hargesheim alarmiert. Bewohner eines Einfamilienhauses hatten zuvor einen chemischen Geruch im Keller bemerkt und vorsorglich den Notruf gewählt. Beim Eintreffen der Feuerwehr hatten sie das Gebäude bereits verlassen. Umfangreiche Messungen der Einsatzkräfte sowie des Energieversorgers ergaben jedoch keine Hinweise auf einen Gasaustritt. Der Einsatz, an dem auch ein Rettungswagen des DRK und die Polizei Bad Kreuznach beteiligt waren, konnte nach rund einer Stunde unter der Leitung von Martin Schneider beendet werden.





