StartNachrichtenKreis Bad KreuznachWohnquartier in der Gebgernstraße biegt auf Zielgerade ein

Wohnquartier in der Gebgernstraße biegt auf Zielgerade ein

LANGENLONSHEIM. Für das Wohnquartier in der Gebgernstraße beginnt die finale Phase: Mit einem symbolischen Spatenstich am Donnerstag, 26. Februar, gab die DORNIEDEN-Gruppe gemeinsam mit Bürgermeister Michael Cyfka und Ortsbürgermeister Bernhard Wolf den Startschuss für den letzten von insgesamt vier Teilabschnitten.
Projektentwickler Stefan Himmhäuser eröffnete den Spatenstich für den abschließenden Bauabschnitt des Quartiers. Insgesamt entstehen in der Gebgernstraße 50 Häuser der Bauträgermarke „Vista L“ – moderne Doppel- und Reihenhäuser in erprobter Qualität.

50 Häuser im Quartier – 16 im letzten Abschnitt
Das Wohnquartier umfasst insgesamt 50 Reihenhäuser. Ein Bauabschnitt mit 24 Häusern ist bereits vollständig fertiggestellt und verkauft – ein Erfolg, auf den das Projektteam nach eigenen Angaben „stolz“ ist und den es als Beleg für die starke Marktakzeptanz wertet.

Weitere zehn Häuser werden im Frühjahr fertiggestellt und stehen kurz vor dem Bezug. Im nun gestarteten letzten Bauabschnitt entstehen noch 16 Häuser. Ziel ist es, sämtliche Einheiten im Laufe dieses Jahres zu veräußern. Unabhängig vom aktuellen Verkaufsstand werden alle Häuser planmäßig fertiggestellt.

Effizienzhaus-55-Standard und durchdachte Grundrisse
Im Quartier werden ausschließlich Häuser des Typs „VISTA L“ gebaut. Die Doppel- und Reihenhäuser bieten auf rund 129 Quadratmetern Wohnfläche großzügige, familienfreundliche Grundrisse. Alle Häuser des aktuellen Bauabschnitts werden im Effizienzhaus-55-Standard errichtet.
Dank serieller Planung können die Gebäude zügig realisiert werden, bei gleichzeitig attraktiver Preisgestaltung. Gerade im Vergleich zu freistehenden Einfamilienhäusern, die inzwischen häufig an der Millionengrenze kratzen, bieten Doppel- und Reihenhäuser im mittleren Preissegment eine bezahlbare Alternative. Ein Kaufpreis von rund 400.000 Euro für ein Haus wird aus Käufersicht als sehr attraktiv wahrgenommen.

Gemeinde setzte früh auf bezahlbaren Wohnraum
Ortsbürgermeister Bernhard Wolf blickte auf die Entstehungsgeschichte des Projekts zurück. Ortsgemeinde und Gemeinderat hätten das Vorhaben von Beginn an positiv begleitet. Nach zügigen Gesprächen mit mehreren Projektentwicklern fiel die Entscheidung bewusst zugunsten der DORNIEDEN-Gruppe und deren Marke „Vistahaus“.

Ein zentrales Ziel sei gewesen, Wohnraum im mittleren Preissegment zu schaffen – nicht ausschließlich hochpreisige Solitärhäuser. Trotz gestiegener Baukosten bewege sich das Angebot weiterhin im mittleren bis hinteren Preissegment und ermögliche insbesondere Familien den Schritt ins Wohneigentum.

Die Gemeinde veräußerte das große Ursprungsgrundstück, behielt jedoch einen hinteren Teil. Durch notwendige Anpassungen sicherte sie sich Einflussmöglichkeiten auf die Entwicklung. Die Zusammenarbeit mit dem Projektentwickler und der Verwaltung sei dabei durchweg verlässlich und konstruktiv verlaufen.

Grafik: Dornieden-Gruppe

Starke Nachfrage aus dem Rhein-Main-Gebiet
Die Käufer stammen überwiegend nicht aus Langenlonsheim selbst, sondern aus dem Rhein-Main-Gebiet – insbesondere aus Mainz und Wiesbaden. Vor allem junge Familien entdecken die Ortsgemeinde als attraktive Alternative zu den deutlich höheren Immobilienpreisen in den Ballungszentren.

Bürgermeister Michael Cyfka würdigte die positive Entwicklung in der Verbandsgemeinde. Die Region gelte als florierend, viele Menschen ziehen aus dem Rhein-Main-Gebiet zu. Langenlonsheim habe sich in den vergangenen Jahren unter der Führung von Ortsbürgermeister und Gemeinderat stark weiterentwickelt, auch infrastrukturell, stellte Cyfka fest.

Die gute Verkehrsanbindung ermögliche es, im Rhein-Main-Gebiet zu arbeiten und gleichzeitig im ländlich geprägten Raum zu wohnen. Geografisch profitiere Langenlonsheim von seiner Lage zwischen Bad Kreuznach, Bingen und der Landeshauptstadt Mainz.

Infrastruktur für junge Familien
Die Gemeinde sieht sich insbesondere im Bereich der Infrastruktur für junge Familien gut aufgestellt – etwa mit Blick auf Kindergartenplätze und Bildungsangebote. Neue Bürgerinnen und Bürger aus Mainz oder Wiesbaden seien ausdrücklich willkommen.

Cyfka betonte, man verstehe sich als kommunale Verwaltungsvertreter, nicht als klassische Politikvertreter. Umso erfreulicher sei es, wenn ein Projekt wie dieses reibungslos verlaufe – Kritik höre man oft schnell, positive Beispiele würden hingegen seltener hervorgehoben.

Abschluss noch in diesem Jahr geplant
Die verbleibenden 16 Häuser sollen noch in diesem Jahr fertiggestellt werden. Auch die vergleichsweise geringe Erschließung soll 2026 abgeschlossen sein. Vorgesehen ist zudem der Bau der endgültigen Straße, die nach vollständiger Abwicklung an die Gemeinde übergeben wird.

Beim Spatenstich standen die Beteiligten symbolisch auf einer Bodenplatte – also gewissermaßen bereits im künftigen Wohn- oder Schlafzimmer der neuen Eigentümer. Entsprechend zuversichtlich fiel die Stimmung aus.

Trotz häufig negativer Schlagzeilen rund um Baukosten und Wohnraummangel wurde der Termin von Michael Cyfka als „Wohlfühltermin“ bezeichnet, mit der klaren Hoffnung, dass die restlichen Arbeiten ohne größere Komplikationen verlaufen und schon bald ein vollständiges, lebendiges Quartier in der Gebgernstraße entsteht.


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