BINGEN. Eine 29-jährige Autofahrerin ist am Montagvormittag, 23. Februar ausgerechnet vor der Polizeiinspektion Bingen unter Verdacht geraten, ihr Fahrzeug unter Drogeneinfluss geführt zu haben. Die Frau war gegen 11 Uhr mit ihrem Pkw zur Dienststelle gekommen, um dort Anzeige zu erstatten.
ANZEIGE:

Bereits beim Einparken fiel den Beamten nach eigenen Angaben auf, dass die Fahrerin offenbar Schwierigkeiten hatte, ihr Auto korrekt auf dem Parkplatz vor dem Gebäude abzustellen. Das Fahrzeug stand anschließend nicht ordnungsgemäß in der Parklücke.
Während der anschließenden Anzeigenaufnahme ergaben sich Hinweise auf eine mögliche Beeinflussung durch Betäubungsmittel. Die 29-jährige räumte ein, zuvor Cannabis konsumiert zu haben, machte jedoch widersprüchliche Angaben dazu, wann der Konsum erfolgt sei.
Ein daraufhin durchgeführter Drogenschnelltest auf Urinbasis sollte Klarheit bringen. Nach Polizeiangaben versuchte die Frau dabei, das Ergebnis zu verfälschen, indem sie Wasser in den Probenbecher füllte. Der Täuschungsversuch sei jedoch sofort bemerkt worden.
Aufgrund der Gesamtumstände untersagten die Beamten der Frau die Weiterfahrt und ordneten zur Beweissicherung eine Blutprobe an. Gegen die 29-Jährige wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Sollte sich der Verdacht bestätigen, muss sie sich entsprechend verantworten.





