FREI-LAUBERSHEIM. Ein vermeintlicher Gebäudebrand hat am vergangenen Sonntag, dem 1. Februar, für ein Großaufgebot an Rettungskräften in Frei-Laubersheim gesorgt. Gegen Mittag schrillten die Alarmmelder der Feuerwehr in der Verbandsgemeinde Bad Kreuznach, nachdem eine starke Rauchentwicklung in einem Wohngebäude gemeldet worden war.
Schnelles Handeln der Bewohner
Ursache für die Aufregung war nach ersten Erkenntnissen ein technischer Defekt an einer Kabeltrommel. Diese hatte Feuer gefangen und massiven Qualm entwickelt, der sich rasch im Gebäude ausbreitete. Die Bewohner reagierten jedoch vorbildlich: Sie bemerkten die Gefahr rechtzeitig und konnten das Haus eigenständig und unverletzt verlassen.
Da die Erstmeldung auf einen voll entwickelten Gebäudebrand hindeutete, löste die Leitstelle ein großflächiges Alarmstichwort aus. Insgesamt 65 Feuerwehrleute aus den Einheiten Frei-Laubersheim, Fürfeld, Neu-Bamberg, Hackenheim, Volxheim, Tiefenthal und Hochstätten eilten zur Einsatzstelle.
Unter der Leitung von Wehrleiter Bernd Vogel gingen die Einsatzkräfte unter schwerem Atemschutz in das verrauchte Gebäude vor. Den Wehrleuten gelang es schnell, die glimmende Kabeltrommel zu lokalisieren, ins Freie zu bringen und dort endgültig abzulöschen. Parallel dazu wurde das Gebäude mit Hochleistungslüftern vom Rauch befreit.
Vorsorglich kontrollierten die Einsatzkräfte auch das direkt angrenzende Nachbargebäude, um ein Übergreifen von Rauchgasen oder versteckte Glutnester auszuschließen. Hier konnte jedoch schnell Entwarnung gegeben werden.
Neben der Feuerwehr waren vorsorglich ein Rettungswagen des DRK sowie Beamte der Polizei vor Ort. Dank des schnellen Eingreifens blieb der Schaden auf die Kabeltrommel und die Verrauchung begrenzt. Nach Abschluss der Belüftungsmaßnahmen konnte die Einsatzstelle wieder an die Bewohner übergeben werden.






