STROMBERG / DÖRREBACH. Eine Ära im Stromberger Stadtwald geht zu Ende: Nach viereinhalb Jahrzehnten im Forstdienst wurde Steffen Lang, der Leiter des Forstreviers Stromberg, feierlich verabschiedet. In einer Zeremonie in Dörrebach würdigte Bürgermeister Michael Cyfka das Lebenswerk eines Mannes, der den Wald nicht nur verwaltete, sondern lebte.
Insgesamt 45 Jahre stand Steffen Lang in den Diensten des Forstes, 36 davon trug er die direkte Verantwortung für das Forstrevier Stromberg. Sein Wirkungsbereich war beachtlich: Er betreute die Waldflächen der Stadt Stromberg sowie der Ortsgemeinden Daxweiler, Dörrebach, Roth, Schweppenhausen, Seibersbach, Schöneberg, Waldlaubersheim und Warmsroth.

In seiner Laudatio hob Bürgermeister Michael Cyfka hervor, dass Lang die Entwicklung des Reviers maßgeblich geprägt habe. Dabei ging es dem Revierleiter stets um mehr als nur Holzwirtschaft – im Fokus standen der Erhalt und die nachhaltige Pflege für kommende Generationen.
„Steffen Lang hat den Wald nicht nur verwaltet, sondern mit Leidenschaft und Verantwortungsbewusstsein gestaltet. Dafür gebührt ihm großer Dank und Anerkennung“, betonte Michael Cyfka während der offiziellen Verabschiedung.
Mit großem Fachwissen und dem nötigen Weitblick steuerte Steffen Lang das Revier auch durch herausfordernde Zeiten. Sein Engagement galt stets dem verantwortungsvollen Umgang mit der Natur. Dass er dies über dreieinhalb Jahrzehnte hinweg am selben Ort tat, unterstreicht seine tiefe Verbundenheit mit der Region und ihren Wäldern.
Wünsche für den neuen Lebensabschnitt
Mit dem Eintritt in den Ruhestand endet eine beeindruckende berufliche Laufbahn, die fast ein halbes Jahrhundert umspannte. Für den nun beginnenden neuen Lebensabschnitt wünschte Bürgermeister Cyfka dem frisch gebackenen Pensionär vor allem Gesundheit, Zufriedenheit und alles Gute. In den Wäldern rund um Stromberg hinterlässt Steffen Lang Spuren, die noch lange über seine Dienstzeit hinaus sichtbar bleiben werden.





