BAD KREUZNACH-WINZENHEIM. Im nördlichsten Stadtteil von Bad Kreuznach wird am 22. März nicht nur der Landtag gewählt. Auch das Amt des Ortsvorstehers ist vorzeitig neu zu besetzen. Amtsinhaber Mirko Helmut Kohl ist ab Mai zweiter Beigeordneter in Bad Kreuznach, so dass es in rund acht Wochen auch um seine Nachfolge in Winzenheim geht.
In der Mitgliederversammlung des CDU-Ortsverbandes Winzenheim wurde Ulrike Serhat-Müller einstimmig zur Kandidatin gewählt. Sie ist mit 49 Jahren genauso alt wie Kohl. Für eine Verjüngung hat die CDU dennoch gesorgt: Der neue Parteivorsitzende Maxililian Frieß ist 32 Jahre alt. Der Familienvater ist genau wie Serhat-Müller seit rund zwei Jahren in der CDU vor Ort engagiert. Bei der letzten Kommunalwahl konnte er bereits in den Ortsbeirat einziehen.
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Die CDU Winzenheim hat sich demnach zukunftsfähig aufgestellt und kann sich mit einem Team aus erfahrenen und jungen Menschen vielfältigen Themen widmen, die den Bürgerinnen und Bürgern im alltäglichen Leben wichtig sind.
Serhat-Müller ist Mutter zweier schulpflichtiger Kinder und als medizinische Fachangestellte tätig. Sie hat familiäre Wurzeln in Winzenheim, wo sie auch seit 20 Jahren lebt. Politik war von jeher Thema in der Familie: Der Vater war jahrzehntelang CDU-Mitglied. Sie selbst sieht jetzt den richtigen Zeitpunkt gekommen, um Verantwortung zu übernehmen und insbesondere familiäre und soziale Themen aufzugreifen. Die gute Dorfgemeinschaft erlebt sie durch ihre Töchter, die beim TuS und den Jerrys sportlich aktiv sind, aber auch durch eigene Aktivitäten. So hilft sie bei Aktionen der Schule und der Gemeinde. Beim Frühjahrsputz machte sie gemeinsam mit den Kindern mit und auch bei der Tannenbaumaktion packte sie kräftig an. Sie weiß also aus eigenem Erleben, wie sinnstiftend, aber auch unverzichtbar ehrenamtliche Arbeit ist. „Diese gilt es weiter intensiv zu fördern und mit gutem Beispiel voranzugehen“, so Serhat-Müller. Aus dieser gewachsenen Erkenntnis heraus will sie sich für Winzenheim genauso beharrlich einsetzen wie sie es von Kohl kennt. Tragfähige Unterstützung ist ihr gewiss, die Familie steht hinter ihr. Ob Mutter, Schwiegermutter oder Mann, alle helfen ihr vom Tag der Entscheidung an und das wird auch so bleiben.
Konkret denkt sie dabei an die Förderung der zahlreichen Veranstaltungen, die sie positiv begleiten möchte. Sie hat aber auch einige frische Ideen, beispielsweise für Mehrgenerationenprojekte. Aufgrund ihres Berufs kann sie gut zuhören, was Seniorinnen und Senioren sehr schätzen. Sie weiß, dass aus der Verbindung von jung und alt unglaubliche Impulse für beide Seiten entstehen können.
In Winzenheim ist in der Amtszeit von Kohl viel investiert worden: Kindertagesstätte, Außengebietsentwässerung, sanierter Scheunenplatz und zuletzt das Bürgerhaus. Die Gemeinde ist gut aufgestellt und hat eine Heimat im Ortsmittelpunkt. Diese möchte sie weiter mit Leben füllen. Vor allem aber möchte sie nahbar und ansprechbar sein. „Wie Mirko Kohl möchte ich mich um alle Anliegen kümmern und die Tradition der persönlichen Gratulationen fortführen“, betont die sympathische Kandidatin. Das freut vor allem Kohl sehr, weiß er „sein“ Winzenheim dann in guten Händen. Denn es stehen auch größere Projekte wie der Schulanbau mit Mensa und die Erneuerung des in die Jahre gekommenen Kunstrasenplatzes an. Dafür ist Kohl dann der zuständige Dezernent. „Falls Ratschläge gewünscht sind, stehe ich gerne zur Verfügung“, schmunzelt er.







