BAD KREUZNACH/REGION. Ein festlicher Rahmen, hochrangige politische Gäste und ein zukunftsweisender Ausblick auf neue gesellschaftliche Projekte prägten den Neujahrsempfang des Partnerschaftsvereins Rheinland-Pfalz/Ruanda e.V. am vergangenen Samstag. Mit dabei war der Vorstand des Synodalen Fachausschusses Ruanda, der den Termin auf Schloss Ardeck nutzte, um bestehende Bande zu festigen und die Weichen für das Partnerschaftsjahr 2026 zu stellen.
Der Vorstand des Synodalen Fachausschusses Ruanda folgte der Einladung von Layla Engeln, Geschäftsführerin des Partnerschaftsvereins, mit großer Freude. Nachdem die Kontakte im vergangenen Jahr bereits intensiviert wurden, bot der Empfang den idealen
Auftakt für eine weitere Vertiefung der Kooperation. In den Redebeiträgen der Ehrengäste – darunter Heike Raab, Staatssekretärin und Bevollmächtigte des Landes Rheinland-Pfalz, sowie Landtagsvizepräsidentin Kathrin Anklam-Trapp – wurde deutlich: Das Herzstück der
Partnerschaft sind die zwischenmenschlichen Begegnungen.
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Diese Einschätzung teilt der Synodale Fachausschuss Ruanda uneingeschränkt. Das Wissen, mit dem Partnerschaftsverein auf Landesebene einen kompetenten und verlässlichen Partner an der Seite zu haben, stärkt die Arbeit des Ausschusses erheblich. Dies gilt insbesondere für die Zusammenarbeit, die im Rahmen der Anbindung an den Kirchenkreis An Nahe und Glan mit dem Partnerkirchenkreis Rubengera gepflegt wird.
Am Rande des offiziellen Teils, der auch von Weihbischof Otto Georgens begleitet wurde,
fanden intensive Arbeitsgespräche statt. Ein Schwerpunkt lag dabei auf der Bildungsarbeit: Im Austausch mit Florens Eckert, zuständig für Schulpartnerschaften, und Katharina Krings von der Staatskanzlei, erörterte der Synodale Fachausschuss Ruanda Strategien, um die Ruanda-Partnerschaft auch in den Schulen der Region neu zu verankern oder bestehende Projekte zu vertiefen.
Mit besonderer Spannung blickt der Synodale Fachausschuss Ruanda auf ein Vorhaben,
das die Partner in Rubengera 2026 starten: Das Projekt „Jeunesse sage et responsable“
(Weise und verantwortungsvolle Jugend) widmet sich dem Leitbild der „Masculinité positive“ (Positive Männlichkeit). Das Besondere an diesem Ansatz ist die gezielte Einbindung junger Männer. Ziel ist ein tiefgreifender Mentalitätswandel hin zu mehr
Geschlechtergerechtigkeit, der langfristig einen positiven Niederschlag in der gesamten
Gesellschaft finden soll.
Mit dem Rückenwind des gelungenen Auftakts blickt der Synodale Fachausschuss Ruanda
optimistisch auf die kommenden Monate. Ein Höhepunkt wird die geplante
Delegationsreise nach Rubengera im Juli/August 2026 sein, bei der die besprochenen
Projekte vor Ort in Augenschein genommen werden. Neuigkeiten zum Projektfortschritt
und zur Reise werden zeitnah auf dem Instagram-Kanal des Ausschusses zu lesen sein.
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