BAD SOBERNHEIM. Ein Leuchtturmprojekt für Denkmalpflege und innovative Umnutzung: Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) hat die umfassende Restaurierung der rund 600 Jahre alten Disibodenberger Kapelle in Bad Sobernheim als eines der herausragenden privaten Denkmalprojekte in Deutschland ausgezeichnet. Die Initiative der Unternehmer Bruno Schneider und Joachim Schmitt hat den langen vernachlässigten Sakralbau nicht nur gerettet, sondern ihn in eine moderne Genussmanufaktur mit Restaurant, Brauerei und Biergarten verwandelt.
Die hohe Bedeutung des Projekts wurde beim Festakt zum 40-jährigen Bestehen der Stiftung in Bonn unterstrichen. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier informierte sich persönlich über das beispielhafte Vorhaben. Wie die DSD in ihrer offiziellen Mitteilung hervorhob, lag der Fokus des Besuchs auf der Umnutzung historischer Kirchenbauten.
Vor Ort war Bruno Schneider der Gesprächspartner des Bundespräsidenten und erläuterte die Details der behutsamen Sanierung sowie die zukunftsweisende neue Nutzung des historischen Gemäuers.
Die Stiftung lobte in ihrer Begründung die „vorbildliche Verbindung aus historischer Substanz und innovativer Nutzung“. Schneider und Schmitt, die beide tief in der Region verwurzelt sind, sehen das Projekt als persönlichen Beitrag zur Bewahrung ihres kulturellen Erbes.
Aus einer Vision entstand ein Gemeinschaftswerk, das Bad Sobernheim heute als kultureller Treffpunkt und gastronomisches Aushängeschild bereichert.
„Für Bad Sobernheim markiert die Wiederbelebung der Kapelle weit mehr als ein gelungenes Bauprojekt: Sie steht für Heimatverbundenheit, Mut, Unternehmergeist und die Kraft regionaler Zusammenarbeit,“ teilte Bruno Schneider mit und fasste damit den Geist des preisgekrönten Vorhabens zusammen.
Die ehemalige Kapelle dient somit als strahlendes Beispiel dafür, wie privates Engagement und unternehmerischer Mut historisch wertvollen Bauten neues, nachhaltiges Leben einhauchen können.








