BAD KREUZNACH. Am Donnerstagabend, dem 11. Dezember, kam es gegen 17:56 Uhr in der Mannheimer Straße zu einem gewalttätigen Zwischenfall, der als wechselseitig begangene Körperverletzung eingestuft wird. Ein zunächst verbaler Streit zwischen zwei Personengruppen eskalierte dramatisch und führte zu einer Messerattacke.
Nach Angaben der Polizei begann der Vorfall mit einer verbalen Auseinandersetzung zwischen den beiden Gruppen. Die genauen Gründe für den Streit sind derzeit noch unbekannt und sind Gegenstand der laufenden polizeilichen Ermittlungen.
Die Situation spitzte sich zu, als jeweils eine Person aus den rivalisierenden Gruppen herausging und aufeinander losging. Im Verlauf der körperlichen Auseinandersetzung zog einer der Beschuldigten ein Messer und fügte seinem Kontrahenten dabei eine leichte Verletzung zu.
Beide Beteiligte wurden vor Ort durch den alarmierten Rettungsdienst medizinisch versorgt.
Zur Bewältigung der Lage und zur Sicherung des mutmaßlichen Messerstechers war ein erhöhter Polizeieinsatz notwendig. Da der Beschuldigte möglicherweise noch das Messer mit sich führte, sahen sich die Beamten gezwungen, ein Distanz-Elektro-Impulsgerät (DEIG), umgangssprachlich Taser, vorzuhalten.
Dieses Vorhalten diente dazu, den Mann zu beruhigen und ihn ohne weitere Gewaltanwendung dazu zu bewegen, sich auf den Boden zu legen, was auch gelang. Das Messer selbst konnte von dem Täter nicht mehr mitgeführt werden und wurde kurz darauf im Nahbereich des Tatortes aufgefunden und sichergestellt.
Die Polizei hat die Ermittlungen zu den genauen Tatumständen aufgenommen.








