MONZINGEN. Am Freitagabend, 14. November, wurde die Feuerwehr gegen 21:10 Uhr zu einem Nebengebäudebrand in die Bachstraße alarmiert. Die Feuerwehr war nach wenigen Minuten vor Ort und musste einen Übergriff auf den Dachstuhl sowie das Nachbargebäude feststellen. Aufgrund der engen Bebauung drohte das Feuer auf weitere Gebäude überzugreifen.
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Durch das schnelle und koordinierte Eingreifen der Feuerwehr konnte eine Katastrophe verhindert werden. Atemschutztrupps bekämpften das Feuer im Inneren des Gebäudes, während eine massive Riegelstellung aufgebaut wurde, um die Flammen von den Nachbargebäuden fernzuhalten. Diese Riegelstellung erfolgte unter anderem mithilfe von zwei Drehleitern.
Die Einsatzleitung erhielt kontinuierlich detaillierte Lagebilder durch die Wärmebildkamera der Drohne der VG Rüdesheim, was bei der engen Bebauung von entscheidender Bedeutung war. Die Bauart der Häuser, insbesondere das Fachwerk, stellte die Feuerwehr vor große Herausforderungen: Um versteckte Glutnester abzulöschen, mussten einige Bereiche des Gebäudes mühevoll geöffnet werden. Zum effektiven Ablöschen der Glutnester wurde spezielles Netzmittel eingesetzt.
Zum Zeitpunkt des Brandausbruchs befanden sich mehrere Personen in den betroffenen Gebäuden, die diese jedoch alle eigenständig verlassen konnten. Nach Auskunft der Polizei wurden vier Personen leicht verletzt.
Insgesamt waren rund 135 Einsatzkräfte über einen Zeitraum von etwa sieben Stunden im Einsatz. Während der Löscharbeiten wurde über MOWAS eine Warnung wegen Geruchsbelästigung durch Rauch herausgegeben. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.








