WEINSHEIM. Ein Schmorbrand an der Feststoffheizung eines Einfamilienhauses hat am späten Mittwochabend (12. November) einen Großeinsatz der Rettungskräfte ausgelöst. Die gute Nachricht: Trotz starker Rauchentwicklung wurde niemand verletzt, und die Feuerwehr konnte eine vermisste Katze zügig aus dem Haus retten.
Gegen 23:30 Uhr wurden die Feuerwehren aus Weinsheim, Rüdesheim und Mandel, unterstützt vom Rettungsdienst und der Polizei, alarmiert. Die vier anwesenden Bewohner und ihre zwei Hunde hatten das Gebäude bei Eintreffen der Einsatzkräfte bereits verlassen.
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Starke Rauchentwicklung im Keller
Das Kellergeschoss war stark verraucht, und Rauch war auch bereits im Erd- und Dachgeschoss erkennbar. Die Bewohner teilten Einsatzleiter Christian Vollmer mit, dass sie einen Defekt an ihrer Feststoffheizung vermuteten.
Während die Feuerwehr Weinsheim einen Löschangriff vorbereitete, drang ein Atemschutztrupp über eine Garage in den Keller zur Erkundung vor. Gleichzeitig suchte ein weiterer Atemschutztrupp der Rüdesheimer Feuerwehr die oberen Etagen ab, da eine Katze vermisst wurde.

Der Trupp im Keller konnte rasch einen Schmorbrand ohne Flammenbildung an der Heizungsanlage als Ursache für die starke Rauchentwicklung identifizieren. Löschmaßnahmen waren nicht erforderlich. Die Heizung wurde mit der Wärmebildkamera kontrolliert und anschließend stromlos geschaltet und außer Betrieb genommen.
Der zweite Trupp hatte indes Erfolg: Die vermisste Katze wurde schnell gefunden und unversehrt ins Freie gebracht. Eine Bewohnerin wurde vorsorglich vom Rettungsdienst gesichtet, musste jedoch nicht behandelt werden.
Nachdem das Gebäude umfangreich belüftet war, konnten die Bewohner in ihr Haus zurückkehren. Der Einsatz für die insgesamt 43 Rettungskräfte endete gegen 1 Uhr.





