IDAR-OBERSTEIN/REGION. Angesichts der dramatischen humanitären Lage im Gazastreifen hat sich eine Gruppe junger Menschen aus Idar-Oberstein zusammengetan, um ein Zeichen zu setzen und aktiv zu helfen. Unter dem Namen „Sailing for Gaza“ haben sie ein Spendenprojekt ins Leben gerufen, das durch eine internationale Segelreise auf die Not der Menschen aufmerksam machen soll.
Die Initiatoren, darunter Schülerinnen, Sozialpädagoginnen, Seefahrer und Flugbegleiterinnen, vereint der Wunsch, nicht tatenlos zuzusehen. „Wir sind kein Verein, keine NGO – wir sind einfach Menschen, die sich privat engagieren, mit Kreativität, Mut und viel Eigeninitiative“, erklärt Florian Wurzbacher, Sprecher der Gruppe.
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Ziel der Initiative ist es, Spenden für die Organisation „Transaidency“ zu sammeln. Der Verein, dessen Vorsitzende Frau Hassoun als Botschafterin für Demokratie und Toleranz ausgezeichnet wurde, leistet direkte Hilfe vor Ort. „Transaidency“ verteilt dringend benötigte Hilfsgüter, bietet Kindern Schutz und betreibt eine Suppenküche. Der enge Kontakt zur Vereinsvorsitzenden stellt sicher, dass die Spenden dort ankommen, wo sie am dringendsten gebraucht werden.

Ein zentraler Bestandteil des Projekts ist eine Segelreise Richtung Gaza. Ein Team aus Idar-Oberstein wird auf einem eigenen Boot teilnehmen, gemeinsam mit Seefahrern aus der ganzen Welt. Das Projekt, das als „Global Moment to Gaza“ bezeichnet wird, soll ein starkes Zeichen der Solidarität mit den Menschen im Gazastreifen und für Frieden in der Region setzen.
Die Gruppe hofft, mit ihrem Engagement nicht nur materielle Hilfe zu leisten, sondern auch eine Botschaft der Hoffnung zu verbreiten. „Wir glauben: Wenn Menschen erfahren, was möglich ist, wenn man gemeinsam handelt, wächst nicht nur die Hilfe – sondern auch die Hoffnung“, so Wurzbacher.
Alle Informationen zum Projekt und wie man es unterstützen kann, sind auf der Website www.sailing-for-gaza.de zu finden. Für Rückfragen oder journalistische Begleitungen steht das Team jederzeit zur Verfügung.
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