OBERHAUSEN/NAHE. Drei Tage lang stand die Ortsgemeinde im Zeichen ihrer traditionellen Kerb, die gemeinsam mit dem Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr gefeiert wurde. Die Mischung aus kirchlicher Tradition, ausgelassenen Partys und feierlichen Ehrungen lockte zahlreiche Besucher an den Festplatz.

Die Kerb startete traditionell mit einem Eröffnungsgottesdienst, der erstmals ökumenisch, von den Pfarrern Bernd Schmitt und Christian Schworm, gehalten wurde. Unmittelbar danach wurde die Kerb feierlich ausgegraben, was den Startschuss für die dreitägigen Feierlichkeiten gab. Für die Unterhaltung sorgten im Laufe des Wochenendes die DJ`s Jonny und Michael, der Musikverein Hallgarten mit seinem Frühschoppenkonzert, die Tänzerinnen „Stauseemariechen“ aus Niederhausen und die fröhliche Karaoke-Show. Ein besonderer Anziehungspunkt war das große Höhenfeuerwerk, das bereits zum zweiten Mal stattfand und viele Besucher aus den umliegenden Gemeinden anlockte. Auch royalen Besuch gab es: Naheweinprinzessin Laura Ludwig und Duchrother Bierkönigin Anna Bonenberger gaben sich die Ehre und rundeten das Festprogramm ab.
ANZEIGE:

Feuerwehr im Mittelpunkt: Beförderungen und Verabschiedung
Ein Höhepunkt der Kerb war der Sonntagnachmittag, der ganz im Zeichen der Freiwilligen Feuerwehr stand. Bürgermeister Markus Lüttger und Wehrleiter Christian Vollmer nahmen feierliche Personalveränderungen vor.

Zur Feuerwehrfrau beziehungsweise zum Feuerwehrmann wurden Patrycja Marcinowska, Marek Marcinowski und Antonia Wilbert befördert. Den Rang des Hauptfeuerwehrmanns erreichten Fabian Nessel und Marcus Röth, während Oberlöschmeister Matthias Baab zum Hauptlöschmeister aufstieg. Für 15-jährige aktive Zugehörigkeit erhielt Marco Weck das bronzene Ehrenzeichen.

Auf eigenen Wunsch wurde in seiner Funktion als Wehrführer Thilo Wolff zum 30. September verabschiedet.
Im Anschluss an den offiziellen Teil bewies die Jugendfeuerwehr ihr Können bei einer Übung, bei der sie vor den Augen der Zuschauer einen simulierten Flächenbrand erfolgreich bekämpfte.
Nachdem die letzten Gäste das Festgelände verlassen hatten, blickten die Organisatoren auf eine rundum gelungene Kerb zurück, die nicht nur die Traditionen der Gemeinde pflegte, sondern auch den starken Zusammenhalt zwischen den Bürgern und ihrer Freiwilligen Feuerwehr eindrucksvoll unter Beweis stellte.
Fotoimpressionen:




















