Kreisvorsitzender Dr. Helmut Martin, MdL: „Nicht abwarten bis etwas passiert, sondern vorbeugen!“
KREIS BAD KREUZNACH. Der Wunsch nach mehr Sicherheit im öffentlichen Raum ist eines der wichtigsten Anliegen von Bürgerinnen und Bürgern im Land. Wer kennt es nicht, das schleichende Gefühl der Beklemmung gerade bei anbrechender Dunkelheit zum Beispiel in Parks oder auf innerstädtischen Plätzen und Straßen. Der Vorstand der CDU im Kreis Bad Kreuznach hat in seiner jüngsten Sitzung diese Sorgen der Menschen aufgegriffen. Als Ergebnis fordert er den Einsatz moderner Technik inkl. intelligenter Videoüberwachung an betroffenen Orten. „Wir wollen nicht abwarten, bis etwas passiert, sondern vorbeugend einen Beitrag für mehr Sicherheit leisten.
Moderne Technik schützt nicht nur vor Kriminalität, sondern auch vor Vermüllung – das ist gelebte Prävention,“ erläutert der CDU-Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete Dr. Helmut Martin. Die CDU reagiert damit auf zunehmende Beschwerden aus der Bevölkerung über unsichere Plätze und illegale Müllablagerungen. „Vor wenigen Wochen habe ich eine Nachtschicht mit unserer Polizei absolviert. Dabei wurde mir berichtet, dass sogenannte Bodycams, die also bei Einsätzen das Geschehen aufzeichnen, abschreckende Wirkung entfalten und bei der späteren Beweisführung helfen können. Das gilt entsprechend für Videoaufzeichnungen im öffentlichen Raum.
So belegen Studien, dass Videokameras an Plätzen oder in Grünanlagen dazu beitragen können, das subjektive Sicherheitsempfinden der Bevölkerung zu verbessern. Da müssen Politik und Verwaltung tätig werden,“ so Martin weiter. Videoüberwachung kann aber genauso auch bei der Bekämpfung und Aufklärung von illegalen Müllablagerungen helfen.
In Ludwigshafen wurden in einem Pilotprojekt wichtige Erkenntnisse gesammelt, wie künftig mittels Videoüberwachung noch wirksamer gegen verbotene Müllentsorgung vorgegangen werden kann. „Wenn selbst der Landesdatenschutzbeauftragte aktuell anregt, künftig für solche Zwecke über Kameras mit KI-Sensoren nachzudenken, dann zeigt das doch, dass hier mehr geht zum Schutz der Bevölkerung auch vor gesundheitlichen Gefahren. Und die Stadt Ludwigshafen hat auf die abschreckende Wirkung der Videoüberwachung als Ergebnis des Pilotprojekts hingewiesen,“ kommentiert der Abgeordnete.
Diese Erkenntnisse sollten bei einer Gefährdungsanalyse auch in Stadt und Kreis Bad Kreuznach umgesetzt werden. Die Menschen haben ein berechtigtes Bedürfnis nach Sicherheit und Sauberkeit – dem müssen wir mit modernen Lösungen begegnen, fasst der CDU-Kreisvorstand seine Forderung zusammen.
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