HOCHSTÄTTEN. Neun Jahre nach dem verheerenden Hochwasser im Mai 2016 hat die Verbandsgemeinde Bad Kreuznach das umfassende Hochwasserschutzkonzept für die Ortsgemeinde Hochstätten vollständig umgesetzt. Mit den nun abgeschlossenen Arbeiten verfügt der Ort über ein modernes, ineinandergreifendes Schutzsystem, das künftig einen deutlich verbesserten Schutz vor Starkregenereignissen und Hochwasser bietet und die Sicherheit für die Bürgerinnen und Bürger nachhaltig erhöht.

„Für die Menschen in Hochstätten bedeutet die Umsetzung und der Abschluss dieses Konzepts mehr Sicherheit und ein gutes Stück Sorgenfreiheit. Wir haben gemeinsam daran gearbeitet, aus den Ereignissen von 2016 die richtigen Lehren zu ziehen – und das Ergebnis kann sich sehen lassen“, betont Bürgermeister Marc Ullrich die Bedeutung des Projekts.
Das nach 2016 entwickelte Konzept sah vier zentrale Großmaßnahmen vor, die in den vergangenen Jahren Schritt für Schritt realisiert wurden:
- Offenlegung des Leischbaches mit Wiederherstellung der Kanalstraße im Ortskern
- Wiederherstellung der Gewässersohle des Leischbaches
- Errichtung eines Treibgutfängers im Bereich der B 420
- Errichtung eines Geröllfangs am südlichen Ende der Fürfelder Straße
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Es handelt sich um eine Investitionssumme von rund 1,5 Millionen Euro. Mit der Fertigstellung des Geröllfangs, der als letzter Baustein des Projekts gilt, ist das gesamte Schutzsystem nun komplett. Es erhöht die Abflusskapazität des Leischbaches, verhindert das Eindringen von Treibgut und Geröll in Engstellen und leistet gleichzeitig einen Beitrag zur ökologischen Aufwertung des Gewässers. Erste kleinere Starkregenereignisse in den vergangenen Jahren haben bereits gezeigt, dass die getroffenen Maßnahmen wirksam sind.
„Die Umsetzung dieses Projekts war nur durch die hervorragende Zusammenarbeit aller Beteiligten möglich – der Ortsgemeinde, der SGD Nord, der Kreisverwaltung, dem Ingenieurbüro, mehreren engagierten Fachfirmen sowie unserer Bauabteilung. Ihnen allen gilt mein Dank“, so Bürgermeister Marc Ullrich.
Einen besonderen Dank richtet der Bürgermeister in diesem Zusammenhang vor allem auch an die Facharbeiter und Handwerker, die an dem anspruchsvollen Projekt mitgewirkt haben und durch ihren Einsatz und ihre Fähigkeiten die Planungen fachmännisch vor Ort umgesetzt haben. Die Verbandsgemeinde blickt damit auf ein erfolgreiches Gemeinschaftsprojekt zurück, das nicht nur die Hochwassersicherheit, sondern auch die Lebensqualität in Hochstätten langfristig steigert.
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