Mit Frühsport, Ausflügen und kreativen Aktivitäten wurden die Sommerferien für nahezu 100 Kinder pro Woche zu einem unvergesslichen Erlebnis
BAD KREUZNACH. Die zweiwöchige Ferienbetreuung für Kinder von Mitarbeitern der Kreisverwaltung, der Sparkasse und der KRN endete mit einem sportlichen Finale auf dem Gelände des Gymnasiums „Am Römerkastell“. Am vorletzten Tag versammelten sich die Kinder begeistert zum morgendlichen Frühsport, während der beliebte „Chi Chi Wa“-Rhythmus über den Schulhof dröhnte und die jungen Teilnehmer zu energiegeladenen Bewegungen animierte.
„Dieses Angebot ist ein gutes Beispiel für gelebte Familienfreundlichkeit in unserem Landkreis“, betont die Landrätin, die das Projekt aktiv begleitete. „Als ich 2017 entschied, die aufwendige und kostenpflichtige Zertifizierung als familienfreundlicher Landkreis nicht mehr zu erneuern, sondern direkt in die Umsetzung konkreter Projekte zu gehen, war genau das unser Ziel. Auch wenn das Ferienprogramm für die Teilnehmer nicht kostenlos ist ist es dennoch ein gutes Familienangebot.“

Das Konzept der Ferienbetreuung für Mitarbeiterkinder überzeugt auf mehreren Ebenen: Während die Eltern durch die Betreuung Familie und Beruf besser vereinbaren können, profitieren auch die Auszubildenden der beteiligten Institutionen. Für sie stellte die Mitarbeit bei der Ferienbetreuung ein wertvolles Teambuilding-Projekt dar. Zusätzlich bereicherten engagierte Mitarbeiter der beteiligten Institutionen das Programm durch das Angebot von Sportaktivitäten.
Das abwechslungsreiche Programm ließ keine Langeweile aufkommen. Die Kinder genossen aufregende Ausflüge zum Indoor-Spielplatz, unternahmen Entdeckungstouren im „Sternenland“, im Tierpark Rheinböllen und erlebten spannende Sportprojekttage mit Tennis, Eishockey, Golf, Tischtennis, Badminton und Soccer-Bällen. „Die Sportangebote waren einfach mega,“, schwärmt eines der Kinder. Auch Besichtigungen der MEWA Arena in Mainz und der Feuerwehr in Bad Kreuznach standen auf dem Programm. Kreative Workshops, Bouldern, Graffiti-Kunst, Minigolf und Ausflüge auf den Kuhberg rundeten das vielseitige Angebot ab. Nur die geplanten Wanderungen mussten wetterbedingt leider ausfallen.
Die Rückmeldungen sind durchweg positiv, wie eine erste Evaluation zeigt. Einige Kinder äußerten sogar den Wunsch nach einer Verlängerung auf drei oder vier Wochen – am liebsten mit Übernachtungen. „Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist für uns keine Floskel, sondern gelebte Realität. Mit Angeboten wie dieser Ferienbetreuung unterstützen wir unsere Mitarbeiter aktiv und stärken gleichzeitig den Teamgeist unserer jungen Kollegen“, resümiert die Landrätin.
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