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17. Januar 2026
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Unser BauReMo-Thema: Energieberatung zahlt sich aus

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Clevere Planung zahlt sich aus – Energiesparen beim Hausbau

txn. In der Planungsphase für das eigene Zuhause liegt der Fokus oft bei Raumaufteilung und Ausstattung. Die energetische Planung spielt in dem Moment noch keine so große Rolle. Dabei verbergen sich dort die größten Sparpotenziale. Wer bereits in der Bauphase die zukünftige Energieeffizienz des Eigenheims mitdenkt, spart später jährlich Geld und schützt sich langfristig vor hohen Betriebskosten.Fassade, Fenster, Heizung – in der Bauphase können zukünftige Eigenheimbewohner an vielen Stellschrauben drehen, um den Energieverbrauch ihres neuen Zuhauses dauerhaft niedrig zu halten. Denn: Je weniger Wärme ein Haus verliert und je besser heiße Außentemperaturen wirklich draußen bleiben, desto geringer fallen die Kosten für Heizung und Raumkühlung aus.

Für jedes Wetter gewappnet
Den größten Teil der Wärme (70 Prozent) verlieren Gebäude über Fassaden, Fenster und Türen sowie durchs Dach. Die Dämmung der Außenhülle spielt daher eine wesentliche Rolle für die Energieeffizienz eines Hauses und sollte von Anfang an mitgeplant werden. Aus dem großen Angebot der Dämmstoffe die passenden Produkte herauszufinden, kann jedoch für Laien eine echte Herausforderung sein. Ob synthetische Dämmung oder Naturstoffe wie Mineralwolle, Kork oder Hanf sich besser eignen, hängt von vielen Kriterien ab. Alle, die ihr Zuhause neu bauen möchten, sollten sich daher fachlich und unabhängig beraten lassen, etwa bei der Energieberatung der Verbraucherzentrale. Die Expertinnen und Experten können zudem einschätzen, welche Fördermöglichkeiten für eine energieeffiziente Fassade in Frage kommen.

Fenster mit Aussicht
Zu einer guten Energiespar-Fassade gehören die richtigen Fenster. Da ist schon die Positionierung wichtig. Sie sollten in der Dämmebene platziert sein oder bündig mit der Außenkante der Außenwand eingebaut werden, sodass sie später von der Dämmung abgedeckt werden können. Das verhindert Wärmebrücken, über die warme Luft nach außen entweichen kann. Bietet die Südseite des Gebäudes ausreichend Platz, eignen sich zudem großzügige Fensterfronten zum Wärmegewinn. Moderne Dreifachverglasungen sorgen dafür, dass sowohl Temperaturanstieg als auch Temperaturverlust durch die Fenster gering bleiben.

Die passende Heizung finden
Doch kann auch die beste Dämmung in der Regel nicht verhindern, dass Häuser im Winter geheizt werden müssen. Auch hier gilt: Welches Heizungssystem sich am besten eignet und wie sich erneuerbare Energien gut kombinieren lassen – zum Beispiel Solarenergie – hängt von den individuellen Gegebenheiten ab. Eine professionelle Beratung hilft bei der richtigen Entscheidung. Fachleute sollten dabei die Ausgangssituation analysieren sowie Kosten und Fördermöglichkeiten berücksichtigen, so die Energieberatung der Verbraucherzentrale. Und: Um seriöse Vergleiche anstellen zu können, sollten bei der Beratung mindestens zwei Alternativen berechnet werden.

Informationen und Tipps zum energieeffizienten Bauen gibt es bei der Energieberatung der Verbraucherzentrale – online, telefonisch oder im persönlichen Gespräch. Hier können Sie auch kostenlose Online-Vorträge rund um das Thema Energie buchen: www.verbraucherzentrale-energieberatung.de oder kostenfrei unter 0800 – 809 802 400.


Wie effizient ist das Zuhause wirklich?

txn. Auch vermeintlich moderne Haushalte verschenken häufig Energie. Eine individuelle Beratung bringt Klarheit und spart unnötige Kosten. txn-Foto: vzbv/AdobeStock_Robert Kneschke

Energieberatung
txn. Viele Haushalte verfügen bereits über neue Fenster, eine moderne Heizung oder LED-Leuchten. Wie gut sie in Sachen Energiesparen wirklich aufgestellt sind, schätzen die Fachleute ein. Oft gilt: Da geht noch was. Eine anbieterunabhängige Energieberatung deckt versteckte Schwachstellen auf und hilft, gezielt und kostensparend nachzubessern – und das schon mit einfachen Maßnahmen.

Kleinen Energiefressern auf der Spur
Auch Haushalte, die mit einer guten Dämmung, einer effizienten Heizungsanlage und mit modernen Fenstern die großen Energie-„Baustellen“ gut im Griff haben, können von einer individuellen Energieberatung profitieren. Dabei stehen vor allem die scheinbar kleinen Energiefresser des Alltags im Mittelpunkt. Erste Hinweise auf Einsparpotenzial geben die Strom- und Nebenkostenabrechnung. Fachleute wie die Experten der Energieberatung der Verbraucherzentrale können daran erkennen, ob elektrische Geräte im Haushalt besonders viel Energie verbrauchen. Um welche Übeltäter es sich genau handelt, verraten Strommessgeräte, die den Verbrauch von Geräten auch im Standby-Modus überprüfen. Eine persönliche Beratung hilft anschließend dabei, energieeffiziente Alternativen zu finden. Oft spart es schon viel Energie, unbenutzte Geräte konsequent vom Strom zu nehmen, bei gutem Wetter die Wäsche in die Sonne zu hängen, statt in den Trockner zu stecken oder endlich den alten Kühlschrank auszutauschen.

Heizung kontrollieren lassen
Die Heizung prüfen zu lassen, lohnt sich auch, wenn eine moderne Heizanlage im Keller steht. Fachleute beobachten, dass technische Möglichkeiten und praktische Wirklichkeit oft weit auseinanderklaffen. Die Systeme verbrauchen dann deutlich mehr Energie als notwendig. Das bedeutet nicht nur zu hohe Heizkosten, auch die Lebensdauer der Anlage leidet darunter. Hier schafft eine gründliche Kontrolle Abhilfe, wie sie zum Beispiel die Energieberatung der Verbraucherzentrale anbietet.

Fachleute messen die Systemtemperaturen und nehmen alle Komponenten der Heizung gründlich unter die Lupe. Außerdem schauen sie sich an, wie gut die Einstellungen der Heizanlage zur Lebenssituation der Bewohner und den Gebäudeeigenschaften passen. Anhand der Ergebnisse können die Experten Empfehlungen aussprechen, wie die Heizung effizienter eingestellt und genutzt werden kann. Das lohnt sich: Mit einer gut eingestellten Heizung können etwa 10 bis 15 Prozent Energie – und damit Kosten – eingespart werden.



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