Das Feilbingerter Lemberggespenst „Lemi“ steckt voller Ideen und Überraschungen und hat schon wieder etwas Neues ausgeheckt
FEILBINGERT. „Es ist erst einmal nur ein Testlauf“, so Dieter Krewet vom VVV (Verkehrs- und Verschönerungsverein) Feilbingert. Es sollte im ersten Schritt herausgefunden werden, wie Kinder auf das Spiel reagieren und welche Ideen sich beim Spielen entwickeln.
Der VVV ist immer bestrebt sich vor einer Aktion, Rat und Hilfe bei den Fachleuten aus der jeweiligen Zielgruppe zu holen. „Dann läuft eben alles viel besser“, so Ortsbürgermeisterin Andrea Silvestri. Sollte das Spiel Anklang finden sind weitere Tests, und auch auf Nachfrage die kostenlose Verteilung an weitere Kitas im Kreis, geplant. Das erste Spiel erhielt natürlich die Kita Oberlin in Feilbingert, da sich beim Probespielen schon herausstellte wie beliebt es ist. Die Kinder kennen und lieben „ihr“ kleines Gespenst und laute „Lemi“-Rufe ertönten immer wieder durch den Raum.
Unterstützung beim Testspielen erhielt Dieter Krewet von Andrea Silvestri, die selbst sofort begeistert von dem Spiel war und auch den Kontakt zur Kita herstellte. Erzieherin Sabrina Hund hatte fünf Vorschulkinder als Spieletester dabei und spontan gab es Ideen für zwei weitere tolle Spielvarianten mit Farb- und Zahlenwürfeln. Erfahrungen, die während der Testphase mit dem Spiel in der Kita gemacht werden, gibt Sabrina Hund an den VVV weiter. Ziel des Spiels ist es, die Farbkompetenz und die Konzentration der Spieler zu steigern. Schon bei der ersten Spielrunde zeigte sich, dass diese bei den teilnehmenden Kindern noch besser ausgeprägt ist als bei den Erwachsenen.
Der VVV möchte mit der Aktion auch auf die neue Suchspiel-Wanderung “Lemi Kunterbunt“ am 14. September 2025 von 11.00 bis 14.00 Uhr auf dem Lemberg hinweisen. Eine größere kommerzielle Verwertung des Spieles ist nicht angedacht, aber natürlich hofft der Verein auf einen kleinen regionalen Erfolg. Der Erlös aus dem Verkauf der Lemi-Tafeln (erhältlich in der Lemberghütte und bei der Buchhandlung Leseratte in Bad Kreuznach) trägt schon lange zum Erhalt und der Gestaltung des Familienwanderweges bei – das Spiel könnte ebenfalls dazu beitragen.





