HERRSTEIN/RHAUNEN. Mit sportlichem Ehrgeiz, Ausdauer und einem großen Herz haben die Schülerinnen und Schüler der Integrierten Gesamtschule Herrstein-Rhaunen (IGS) beim letztjährigen Spendenlauf ein eindrucksvolles Zeichen für Solidarität gesetzt. Die feierliche Übergabe der Spendenschecks fand nun im Beisein der Spendenempfänger statt.
Die Zahlen sprechen für sich: Insgesamt 4.242 Kilometer legten die Teilnehmenden zurück – das entspricht in etwa der Strecke von Deutschland bis nach Nordafrika. Die Laufstrecke war anspruchsvoll: Direkt zu Beginn mussten die Jugendlichen eine rund 800 Meter lange Steigung bewältigen. Doch das schreckte niemanden ab – viele liefen sogar über 20 Kilometer am Stück, ohne Pause. Das Ergebnis dieses beeindruckenden Einsatzes: eine Spendensumme von 7.780 Euro.
Die Gelder wurden auf drei Projekte aufgeteilt:
• 2.150 Euro erhielt der Förderverein Lützelsoon e.V. zweckgebunden für Maik aus Rhaunen, der Verein setzt sich für schwerkranke Kinder in der Region ein.
• Weitere 2.150 Euro gingen an die Stefan-Morsch-Stiftung, mit der die Schule seit Jahren eine Schulpatenschaft im Rahmen des Lebensretter-Programms pflegt.
• Der verbleibende Betrag kam der Royal Academy in Wusuta, Ghana, zugute – einer Schule, an der die ehemalige IGS-Schülerin Alisha Stumm ihr Freiwilliges Soziales Jahr absolviert hat. Mit den Spenden konnten dort bereits dringend benötigte Sanitäranlagen, Schulmaterialien, Tafeln und Bücher finanziert werden.
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Organisiert wurde der Spendenlauf von Sportlehrerin Kathrin Salomon, die das Projekt mit viel Engagement koordinierte. Im Vorfeld hatten die Schülerinnen und Schüler Sponsoren aus dem familiären oder privaten Umfeld gesucht, die für jede gelaufene Runde oder jeden Kilometer einen Betrag spendeten.
„Ich bin beeindruckt vom Einsatz unserer Schülerinnen und Schüler. Was sie hier geleistet haben, ist nicht nur sportlich, sondern auch menschlich ganz groß“, lobte der stellvertretende Schulleiter Jörg Burgard. „Dieses Projekt zeigt, wie viel wir gemeinsam erreichen können, wenn wir Verantwortung übernehmen.“
Auch Salomon zog ein rundum positives Fazit: „Die Begeisterung der Jugendlichen war ansteckend. Viele haben ihre persönlichen Grenzen überschritten und sind über sich hinausgewachsen.“
Ein großer Dank gilt allen Schülerinnen und Schülern, Eltern, Lehrkräften und Sponsoren. Der Spendenlauf war nicht nur ein sportliches Highlight des Schuljahres – er war vor allem ein starkes Symbol für Zusammenhalt, Einsatzfreude und Mitgefühl.
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