Familienbildungsstätte: „Naturentdecker“ oder angehende Babysitter
Bei kommenden FBS-Angeboten lernen Kinder oder Jugendliche Neues
BAD KREUZNACH/HARGESHEIM. In den kommenden Wochen können neugierige Kinder oder wissbegierige Jugendliche mit der Bad Kreuznacher Caritas-Familienbildungsstätte (FBS) wieder jede Menge Neues lernen:
• In der vierteiligen Outdoor-Gruppe „Naturentdecker Nahetal“ von Mittwoch, 11. Juni bis Mittwoch, 2. Juli (16:30 bis 18 Uhr) erkunden Vier- bis Sechsjährige wöchentlich ihre Umwelt in und um Hargesheim.
• Der zweiteilige Kompakt-Kurs zum „Babysitter-Führerschein“ am Freitag, 27. Juni (15:30 bis 18:30 Uhr) und am Samstag, 28. Juni (10 bis 17 Uhr) in den FBS-Räumen vermittelt Jugendlichen ab 14 Jahre wissenswerte und wichtige Dinge, die Ihnen künftig vielleicht dabei helfen, das Taschengeld mit einem Nebenjob aufzubessern.
Weitere Infos – auch zu den Teilnahme-Beiträgen – und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt´s im Sekretariat der Caritas-Familienbildungsstätte in der Bahnstraße 26 (Tel.: 0671/83828-40; E-Mail: FBS@caritas-rhn.de) sowie auf www.caritas-rhn.de/fbs-programm.
Bücherei geschlossen
BAD SOBERNHEIM. Die Öffentliche Bücherei Bad Sobernheim bleibt Freitag, 6. Juni und Dienstag, 10. Juni 2025 geschlossen.
Erinnerungen wecken – Führung für Menschen mit Demenz im Freilichtmuseum Bad Sobernheim
BAD SOBERNHEIM. Vergessen ist natürlich und es kann uns allen passieren. Umso schöner ist es, sich zu erinnern, an unsere Kindheit, unser Leben und an die schönen Momente mit unseren Liebsten. Das Freilichtmuseum Bad Sobernheim bietet daher am Dienstag, den 10. Juni von 14:30 bis 16 Uhr eine Führung für Menschen mit Demenz und ihrer Begleitperson an. Das Museum begleitet Sie zurück in die 60er Jahre.

Für einen ist es Kindheit, den Duft von selbstgemahlenem Kaffee zu riechen, ein anderer wird das Telefon in die Hand nehmen und sich zurückerinnern, seinen Jugendschwarm anzurufen. Am Ende dieser Führung erwartet Sie ein gemeinsamer Abschluss mit Kaffee und Kuchen. Tauschen Sie sich gemeinsam aus über das was war und unvergessen bleibt. Das Programm kostet 5 EUR pro Person zuzüglich zum regulären Museumseintritt. Die Begleitperson erhält freien Eintritt. Das Freilichtmuseum bittet um Anmeldung unter 06751 855880 oder info@freilichtmuseum-rlp.de. Anmeldeschluss ist der 5. Juni.
Schneckengeschichte in der Vorlesestunde für Kinder mit Bastelaktion
BINGEN. Am Donnerstag, 12. Juni, findet die Vorlesestunde für Kinder in der Bücherei³ statt. Dieses Mal geht es um die kleine Schnecke Monika. Sie traut sich nicht in die dunkle Ecke, in der so viele Brennnesseln wachsen. Aber ihr Freund der Regenwurm braucht dringend die Kamillenblüte, die dort ebenfalls ihren Platz haben. Also macht sich die mutige Monika auf den Weg. Ob sie es schafft, wird um 16 Uhr vorgelesen. Anschließend können alle angemeldeten Kinder eine Schnecke stempeln.

Um eine Anmeldung zu der Lese- und Bastelaktion wird gebeten. Diese ist per Mail an stadtbibliothek@bingen.de, telefonisch unter 06721-184644 oder vor Ort möglich.
Elterncafé an der RS plus
IDAR-OBERSTEIN. Die Schulsozialarbeiterinnen der Realschule plus Idar-Oberstein laden alle Eltern und Sorgeberechtigten zum ersten Elterncafé ein. Es findet statt am Freitag, 13. Juni 2025, von 11.30 bis 12.50 Uhr im Jugendraum der RS plus. Hier können sich die Teilnehmer in lockerer Atmosphäre über Themen wie Pubertät, Berufswünsche der Kinder und Freizeitaktivitäten austauschen. Dazu werden Kaffee, Tee und Gebäck gereicht.
Vorlesestunde in der Mediathek: Märchenstunde der etwas anderen Art
INGELHEIM. Am Dienstag, 3. Juni, findet um 16 Uhr die nächste Vorlesestunde in der Mediathek Ingelheim statt. Das Team „Vorlesespaß“ der Ehrenamtsinitiative „Ich bin dabei“ liest die lustige Geschichte in der Geschichte „Urmel und die Schweinefee“ von Max Kruse und Günther Jakobs.
Nein, es ist nicht das Rotkäppchen und nicht der böse Wolf und nein, auch nicht Dornröschen. Es ist das Urmel!
Das hat Bauchschmerzen, weil es zu viel Eis gegessen hat. Kein Hausmittel verschafft ihm Linderung. Aber vielleicht eine Geschichte? Au ja, nämlich das Märchen vom tapferen Ritter Urmel und der Schweinefee!
Eingeladen sind alle Kinder von vier bis sechs Jahren und jeweils eine Begleitperson. Die Veranstaltung ist kostenfrei.
Caritas und Pfarrei: Ökumenischer Gottesdienst in Kirnsulzbach
Kirchliche Feier gibt Impulse, um mit den Auswirkungen der Flut abzuschließen
KIRNSULZBACH. Der örtliche Caritasverband Rhein-Hunsrück-Nahe e.V. und die katholische Pfarrei Kirner Land St. Hildegard laden ein zu einem ökumenischen Gottesdienst am Freitag, 6. Juni, um 18 Uhr in der katholischen Kirche Kirnsulzbach (Oldenburger Straße). Im Anschluss ist bei einem kleinen Snack Gelegenheit zum Gespräch.
Nicht zufällig findet der Gottesdienst kurz nach dem Jahrestag des Hochwassers vom Mai 2024 statt: In der Feier möchten die Organisatoren Impulse geben, die helfen, mit den Folgen des Naturereignisses abzuschließen. Dem Kirner Land wurde seinerzeit schmerzlich und völlig unerwartet bewusst, was Naturgewalt anzurichten vermag. Kirnsulzbach und einige umliegende Ortschaften traf es mit besonderer Härte – zahlreiche Menschen blieben nach dem Starkregen mit erheblichen materiellen Schäden zurück.
Der Caritasverband engagierte sich mit Soforthilfen. Zudem organisierte er gemeinsam mit der Pfarrei ein „Begegnungs-Café“, in dem Ehrenamtliche den Betroffenen Zuspruch und Rückhalt gaben. Nun soll der anstehende Gottesdienst die Menschen dabei unterstützen, für sich persönlich eine Art von Schlusspunkt zu setzen und den Blick noch stärker nach vorne zu richten. Eingeladen sind deshalb ausdrücklich all jene, die durch das Hochwasser in Mitleidenschaft gezogen wurden.
Aber auch, wer einfach ein Signal für das Miteinander setzen möchte, ist natürlich herzlich willkommen – zumal Caritas und Pfarrei den Gottesdienst als eine Gelegenheit sehen, allen Helferinnen und Helfern zu danken! Details nennt Andreas Esch (Caritas) telefonisch unter 0151/65497803 oder per Mail an A.Esch@caritas-rhn.de.
Mönchsgemeinschaften auf dem Disibodenberg – Themenführung mit Gabriele Wahn am 7. Juni
ODERNHEIM/GLAN. Das Kloster Disibodenberg wird unweigerlich mit Hildegard von Bingen in Verbindung gebracht. Der Berg war allerdings bereits vom 7. Jahrhundert bis hin zum 16. Jahrhundert von einem regen klösterlichen Leben unterschiedlichster Gemeinschaften geprägt. Die Spezialführung gibt einen Einblick in die spannende Geschichte des Berges und seiner Bewohner: Von den Anfängen mit Disibod und dem iro-schottischen Mönchstum, über Kanoniker, Benediktiner und zu der letzten Mönchsgemeinschaft, den Zisterziensern. Wie sah ihr alltägliches Leben, das von Regeln unterschiedlicher Art geprägt war, aus? Was verbindet und unterscheidet die verschiedenen Gemeinschaften? Und vor allem: Wo haben sie auf dem Disibodenberg ihre Spuren hinterlassen?
Referentin: Gabriele Wahn,,Termin: Samstag, 07.06., 14 – 16 Uhr, Treffpunkt: Museumshof
Kosten: 10 € inkl. Eintritt, Infos und Anmeldung: anfrage@disibodenberg.de
Öffentliche Führung durch die Klosterruine Disibodenberg am 9. Juni
ODERNHEIM/GLAN. Der Disibodenberg ist durch eine wechselvolle Geschichte geprägt. Nach einer noch unklaren keltischen und römischen Besiedlung gehen die Anfänge des Klosters in das 7. Jahrhundert zurück: Wohl gegen 650 siedelte der irisch-schottische Wandermönch Disibod mit seinem Gefolge auf dem Disibodenberg und missionierte von hier aus die Bewohner des Nahelands. Augustiner Chorherren bauten hier um 1000 ein kleines Stift. Um 1100 kamen Benediktiner und begannen mit dem Bau einer großen Klosteranlage. In dieser Zeit verbrachte auch die heilige Hildegard von Bingen 40 Jahre ihres Lebens auf dem Berg. Später siedelten Zisterzienser 300 Jahre hier.

Obgleich die Anlage nach Auflösung des Klosters als Steinbruch diente, ist immer noch Beachtliches zu entdecken. Innerhalb einer romantischen Parkanlage von 1840 eröffnet sich dem Besucher eine Ruine in mystischer Stimmung.
Das Team des Disibodenbergs bietet am Pfingstmontag, den 9. Juni, 14 bis 16 Uhr eine öffentliche Führung an. Die Führung ist für alle Interessierten offen, eine Anmeldung ist nicht notwendig. Treffpunkt ist der Museumshof am Disibodenberger Hof. Teilnahmebeitrag: 10 € inkl. Eintritt. Vor dem Besuch oder im Anschluss können Gäste das Museum besuchen oder bei einer Tasse Kaffee und einem Stück Kuchen den Besuch im Museumshof ausklingen lassen.
Lesung im Heimatmuseum Stromberg: Ein wildes kurzes Leben – Der Schinderhannes
STROMBERG. Am Sonntag, den 22. Juni, lädt das Heimatmuseum Stromberg um 17.00 Uhr zu einer besonderen Lesung ein. Matthias Harke präsentiert an diesem Nachmittag „Der Schinderhannes – Ein wildes kurzes Leben“, eine spannende Betrachtung des bekannten Räubers Johannes Bückler, genannt Schinderhannes.
Tauchen Sie ein in die wechselvolle Geschichte dieser legendären Figur und erfahren Sie mehr über sein bewegtes Leben in der Region. Matthias Harke wird mit seiner Lesung die Zuhörerinnen und Zuhörer in die Zeit des späten 18. und frühen 19. Jahrhunderts entführen.
Der Eintritt zur Lesung beträgt 10 Euro und beinhaltet ein Getränk und einen Snack. Um besser planen zu können, wird um Anmeldung gebeten. Sie können sich per E-Mail unter info@heimatmuseum-stromberg.de oder telefonisch unter 06724 6447 anmelden.
Das Heimatmuseum Stromberg freut sich auf Ihr Kommen!
Diese Nachricht wurde ihnen präsentiert von:







