Rhein!Romantik? in den Weinbergen von Rheinhessen
BADENHEIM. Die Künstlergruppe Rhein!Romantik? stellt vom 24. Mai bis 15. Juni in der Badenheimer „Galerie unterm Maulbeerbaum“, Hauptstraße 31, aus. Die Künstlerinnen und Künstler der Gruppe sind zumeist entlang des Oberen Mittelrheintals beheimatet, sozusagen immer mit dem Rhein vor der Haustür. Sie haben sich zum Ziel gesetzt, eine Brücke zwischen der historischen Rheinromantik und unserer heutigen Zeit zu schlagen. In ihren Werken oszillieren sie zwischen einer bejahenden, kritischen oder ablehnenden Haltung zur Romantik. Auch ihre Darstellungsmittel sind unterschiedlich und umfassen vor allem Malerei, Fotografie und Literatur.

Die Ausstellung wird begleitet von einer Lesung am 1. Juni mit Monika Böss und Christa Estenfeld, zwei Autorinnen, die dem Leben am Rhein eine je eigene Poesie verleihen. Am 15. Juni wird K.J. Perscheid seine umfangreiche Sammlung von Loreley-Ansichtskarten vorstellen und kommentieren.
Die Ausstellung von Rhein!Romantik? verspricht insgesamt, ein vielfältiges, buntes und unterhaltsames Kaleidoskop von Ansichten des Mittelrheins zu bieten. Die Ausstellung ist geöffnet freitags und samstags 18 bis 20 Uhr, am Donnerstag (Christi Himmelfahrt), den 29. Mai und sonntags von 14 bis 18 Uhr. Die Vernissage ist am 24. Mai um 16 Uhr; die Lesung und Präsentation sind jeweils von 15 bis 16.30 Uhr. Mehr Infos: www.galerie-unterm-maulbeerbaum.de und https://rheinromantik.org/2025/04/28/einladung-galerie-unterm-maulbeerbaum/
Historischer Stadtrundgang durch Bad Sobernheim
BAD SOBERNHEIM. Ganz herzlich laden wir ein zu unserem historischen Stadtrundgang am Donnerstag, den 22. Mai 2025 um 16 Uhr. Treffpunkt ist das Felke-Denkmal am Bahnhof; Dauer ca. 1,5 Stunden. Die Kosten betragen 2,50 € für Kurkarteninhaber; 4,00 € für Erwachsene und Kinder ab 12 Jahren. Zur besseren Planung freuen wir uns über eine Anmeldung per Mail an stadtfuehrung@bad-sobernheim.de oder telefonisch unter 0160-27 25 180.
Mit dem Zeichenstift durch Heidesheim: Urban-Sketching-Workshop für Jugendliche und Erwachsene
HEIDESHEIM. Ob Profi oder Amateur: Zum Urban Sketching-Workshop in Heidesheim unter freiem Himmel sind alle willkommen. Im Vordergrund der Urban Sketching-Methode stehen nicht nur idyllische Szenerien und liebliche Motive. Vor allem das kontrastreiche Nebeneinander von modernem Leben in historischer Kulisse lädt dazu ein, den Zeichenstift oder Aquarellpinsel zu zücken. Wertvolle Tipps zur Technik gibt die Künstlerin und Museumsmitarbeiterin Nadine Hanssen.

Die Veranstaltung des Ingelheimer Museums bei der Kaiserpfalz in der Reihe „Alte Techniken neu entdeckt“ findet am Sonntag, 29. Juni, ab 14 Uhr statt. Zu dem dreistündigen Workshop sind Jugendliche und Erwachsene ab 16 Jahren, Anfänger*innen und Fortgeschrittene, herzlich eingeladen. Die Teilnahmekosten betragen 5 Euro bis 17 Jahre sowie 10 Euro ab 18 Jahre. Selbst mitzubringen sind ein Skizzenbuch oder gutes Zeichenpapier, Stifte, Fineliner, Aquarellfarbe und ggf. ein Hocker. Treffpunkt ist an der Burg Windeck in Heidesheim am Rhein. Aufgrund der begrenzten Personenzahl ist bis 27. Juni eine telefonische Anmeldung unter 06132 714-701 im Museum bei der Kaiserpfalz erforderlich.
Vorlesestunde in der Mediathek – Ein Hoch auf die Freundschaft
INGELHEIM. Am Dienstag, 20. Mai, um 16 Uhr findet die nächste Vorlesestunde in der Mediathek Ingelheim statt. Das Team „Vorlesespaß“ der Ehrenamtsinitiative „Ich bin dabei“ liest die humorvolle und gleichsam poetische Erzählung „Ein Hoch auf die Freundschaft“ von Shan Milla und Daenen Frank.
Das quirlige Eichhörnchen hat etwas gefunden – und das spricht! Aber es ist rumpelig und scheint leicht genervt von seinem quirligen Finder. Wer wissen möchte, wer sich hier trifft und was die beiden erleben, ist herzlich bei der Vorlesestunde willkommen.
Eingeladen sind alle Kinder von vier bis sechs Jahren und jeweils eine Begleitperson. Die Veranstaltung ist kostenfrei.
Filmabend im Gesellschaftshaus
KIRN. Die Stadtbücherei Kirn lädt am Dienstag, den 27. Mai, um 19:00 Uhr zu einem besonderen Filmabend ein. In diesem Film wollen wir ihnen die „gut Stubb“, also das Gesellschaftshaus Kirn in seiner Entstehung vorstellen.
Erbaut wurde das Gesellschaftshaus in dem Jahr 1879 als Wohnhaus für ledige Beamte durch die Firma Carl Simon und Söhne, in deren Besitz es bis in das Jahr 1948 geblieben ist. Danach übernahm es die ev. Kirchengemeinde als Gemeindehaus und Küsterwohnung. Im Jahre 1989 übernahm es die Stadt Kirn und nutzte es bis zum Beginn des Umbaus als Veranstaltungsort. Von Ende 1993 bis April 1997 fand der Umbau zum heutigen Gesellschaftshaus statt. Die Gesamtkosten beliefen sich auf 9,5 Millionen Mark von denen 6,5 Millionen durch einen Landeszuschuss abgedeckt wurden.
Am 11.April 1997 wurde das Haus durch Minister Zuber feierlich eingeweiht. Die rasante Motorisierung nach dem 2. Weltkrieg belastete die Straßen der Innenstadt enorm, vor allem Marktplatz, Übergasse, Gerbergasse und Steinweg waren stark betroffen.
Immerhin gab es bereits 1965 in Kirn 1757 zugelassene Fahrzeuge, plus der vielen Einpendler die täglich aus dem Umfeld nach Kirn kamen. Für den Bau des Westrings musste ein großer Teil der Altstadt weichen. Dazu zählten auch historisch wertvolle Häuser.
Auch ein Teil des ehemaligen Simonschen Fabrikgebäudes sowie die Spinnerei Hentschke in der Mauergasse mussten weichen. An deren Stelle kam ein zweistöckiges Parkdeck das für den ruhenden Verkehr eine große Entlastung mit sich brachte. Nach genau zweijähriger Bauzeit wurde im Juni 1986 der 550 m lange Westring mit den Abschnitten Hedwigsgärten und Altstadt seiner Bestimmung übergeben.
Der Bereich „Altstadt“ wurde radikal verändert. Sicher werden viele Erinnerungen an diese Zeit in ihnen geweckt. Denken wir hier nur an die Bäckerei Zerfass die Wäscherei Heis-Leyendecker, die Gaststätten und kleinen Geschäfte die es hier gab.
Viele werden sich noch an die Leckere Pizza erinnern die es im Gasthaus „am Schlossberg“ gab, wobei diese Gaststätte in der Stadt, wohl durch die drei Betreiberinnen schnell einen neuen Namen bekam. Wir wollen ihnen mit diesem Filmbeitrag noch einmal einen Überblick auf die Geschichte der Stadtsanierung geben.







