KREIS BAD KREUZNACH. Die Nacht vom 30. April auf den 1. Mai, traditionell als „Hexennacht“ bekannt, forderte die Polizei im Kreis Bad Kreuznach erheblich. Was für viele als Anlass für ausgelassenen Unfug gilt, entwickelte sich für die Einsatzkräfte zu einer Nacht mit zahlreichen Einsätzen. Neben den erwartbaren Ruhestörungen und Verkehrsbehinderungen durch feiernde und Streiche spielende Gruppen, mussten die Beamten auch zwei Personen in Gewahrsam nehmen. Zudem wurden zwei Körperverletzungsdelikte registriert. Zusätzlich wurden sie zu einem Brand alarmiert.
Darüber hinaus mussten die benachbarten Dienststellen in Kirn und Bingen bei der Bewältigung von ähnlichen Einsatzlagen unterstützt werden, so dass am Ende annähernd 30 Ereignisse zu Buche standen.
Die genauen Umstände des Brandes und die Hintergründe der beiden Ingewahrsamnahmen wurden zunächst nicht bekannt gegeben. Auch zu den Körperverletzungsdelikten machte die Polizei noch keine detaillierten Angaben. Die Ermittlungen in diesen Fällen laufen jedoch bereits.
Die hohe Anzahl an Einsätzen unterstreicht einmal mehr die Herausforderungen, vor denen die Polizei in der „Hexennacht“ steht. Während viele Bürgerinnen und Bürger die Tradition des Maibaumstellens und die damit verbundenen Feierlichkeiten genießen, bedeutet dies für die Einsatzkräfte eine Nacht mit erhöhter Alarmbereitschaft und einem breiten Spektrum an möglichen Einsatzszenarien.
ANZEIGE:





