BAD KREUZNACH / REGION. Am vergangenen Samstag verwandelte sich die Bad Kreuznacher Pfingstwiese in einen riesigen Bereitstellungsraum. 183 Einsatzkräfte mit 58 Fahrzeugen aus verschiedenen Landkreisen und Städten probten die überregionale Zusammenarbeit im Katastrophenfall.
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An der beeindruckenden Übung beteiligten sich Feuerwehren aus den Landkreisen Bad Kreuznach, Alzey-Worms, Mainz-Bingen, Rhein-Hunsrück sowie den Städten Mainz und Worms. Verstärkt wurden sie durch das THW Bad Kreuznach, das Deutsche Rote Kreuz und den Rettungsdienst Corneli.
Technische Einsatzleitung und Logistik
Eine 16-köpfige Technische Einsatzleitung übte die Einrichtung und Führung des Bereitstellungsraums. Unterstützung erhielten sie von 11 Personen aus den Verbandsgemeinden Rüdesheim und Nahe-Glan, die die ankommenden Fahrzeuge registrierten.

Das Team Medien betreute Pressevertreter und Gäste, dokumentierte die Übung fotografisch und behielt die sozialen Medien im Blick, um bei Bedarf schnell auf Kommentare zu reagieren. Für Luftaufnahmen war die Drohneneinheit des Landkreises im Einsatz. Das Deutsche Rote Kreuz sorgte mit 18 Personen und drei Fahrzeugen für die Verpflegung aller Teilnehmer mit Getränken und einer warmen Mahlzeit.
Was ist ein Bereitstellungsraum?
Ein Bereitstellungsraum ist ein zentraler Sammelpunkt für Einsatzkräfte und -mittel im Katastrophenschutz. Hier werden sie für den Einsatz gesammelt, gegliedert und bereitgestellt. Er dient als sicherer Ort in der Nähe des Einsatzortes, von dem aus die Kräften schnell und geordnet ins Schadensgebiet gelangen können.
Im Bereitstellungsraum werden die Einsatzmittel nach Art, Funktion oder Einheit geordnet, um eine effiziente Koordination zu gewährleisten. Zudem bietet er Möglichkeiten zur Verpflegung, Erholung und Instandsetzung von Einsatzmitteln.

Bedeutung der Übung
Die Übung unterstrich die Bedeutung der Vorbereitung auf Großschadenslagen und förderte die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Einsatzkräften in der Region. Sie ermöglichte es den Einheiten, ihre Abstimmung zu verbessern und potenzielle Herausforderungen in der Koordination großer Einsätze zu erkennen und zu bewältigen.
Der Brand- und Katastrophenschutzinspekteur des Landkreises Bad Kreuznach, Werner Hofmann, bedankte sich bei allen Teilnehmern und Helfern: „Wir haben heute wieder einmal gezeigt, dass wir über Kreisgrenzen und Organisationen hinweg zusammenarbeiten können!“





