NORHEIM. In die Welt des Musicals entführten die „Narren Freunde Norheim“ (NFN) am Samstag ihre Gäste. Unter dem Motto „Der Vorhang fällt, das Licht strahlt hell, willkommen beim NFN-Musical“ präsentierte ein gut aufgelegter Stephan Senft als Sitzungspräsident eine bunte Musical-Show mit über 100 Aktiven.
Mit den Guggemusikern der „1. Hambrücker Forlebuzzel Zunft“ wurde der Sitzungsabend eröffnet. Für die Musiker war es ein kleines Jubiläum. Sie standen zum elften Mal auf der Norheimer Narrenbühne. Mit viel Applaus wurden die kleinsten Aktiven, die „Kleine Garde“, für ihren Auftritt belohnt.
Einen gelungenen Auftritt hatte Protokoller Nikolas Hower, der nicht nur Dinge ansprach, die im Land passierten, sondern auch über den Tellerrand hinausschaute. Mit Standing Ovations dankten ihm die Besucher für seine hervorragende Leistung. Als Protokoller stand er zum zweiten Mal in der Bütt.
Für Gänsehaut beim Publikum sorgte die Sängerin Eva Ender mit Liedern aus dem Musical „Die Eiskönigin“. Ihre Gage spendete sie an die Kinderkrebshilfe. In die Narrenherzen tanzte sich auch wieder einmal die „Große Garde“.
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Als Rückkehrerin sprang Alexandra Deyle von den „Hüffelsheimer Kuckuckseiern“ kurzfristig ein, und die Besucher dankten es ihr mit einem großen Applaus. Für ein tolles Bühnenbild sorgten die „Young Cheers“ mit ihrem Showtanz.
Dass ein Familienurlaub auch ziemlich nervig sein kann, davon konnte die „Tussnelda“ Yella Wand viel erzählen. Von der NFN-Fastnacht nicht wegzudenken sind auch „Schmittens Männer“, die wieder einen glänzenden Auftritt hinlegten.
Für zahlreiche Lacher sorgte im Anschluss Daniel Flück als „Glücklicher Mann“, bevor das Männerballett „MIB“ für großes Kino sorgte. In ihrem elfjährigen Jubiläumsjahr begeisterten sie als Cowboys das Publikum.

Wie das Helau zur Fastnacht, gehört auch der „Mann im Mond“ fest zur Norheimer Fastnacht. Kay Eckstein blickte mit spitzer Zunge auf die letzten Monate, vor allem in Norheim, zurück. Natürlich durfte auch die zweifache Ortsbürgermeisterwahl in seinem Vortrag nicht fehlen.
Vor dem großen Finale hörte man in der Narrhalla quietschende Reifen, denn die Showtanzgruppe „Ultimate“ tanzte sich mit ihrem „Formel 1“-Tanz vor allem in die Herzen der Männer.

Dass dieser Auftritt reibungslos funktionierte, ist schon eine ganz tolle Leistung. Bei der Generalprobe am Freitag verletzte sich Manuela Kobelt, und nach einer Untersuchung im Krankenhaus stand fest, dass sie nicht auftreten kann. Kurzfristig wurde die Norheimerin Vivian Dijkland in München angefragt, ob sie einspringen kann. Noch in der Nacht fuhr sie nach Norheim und studierte vier Stunden lang den Tanz ein, um den Auftritt der Tanzgruppe zu retten.
Nachdem die Norheimer Hymne beim Finale erklungen war, feierten die Narren bis in den frühen Morgen in der NFN-Bar weiter. Schon heute freuen sich die Narren auf die kommende Kampagne, wenn die Narren Freunde Norheim ihre 66. Kampagne feiern.
Fotoalbum zur NFN-Prunksitzung
































