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13. Juli 2024
StartNachrichtenKreis Bad KreuznachSpatenstich für Radwegeneubau zwischen Guldental und Langenlonsheim 

Spatenstich für Radwegeneubau zwischen Guldental und Langenlonsheim 

BRETZENHEIM / LANGENLONSHEIM / GULDENTAL. Schon seit mehreren Generationen überwand eine Brücke den Guldenbach an der Eremitage in Bretzenheim an der Nahe. Die Brücke bot Jahrzehnte, ja über ein Jahrhundert, eine Querung an einer Stelle, an der der Guldenbach über viele Meter nicht überwunden und weitreichend umgangen werden musste. Infolge baulicher Mängel musste der Eigentümer die Brücke vor gut zehn Jahren sperren. Ein herber Schlag für alle Radfahrer & Fußgänger. Seit vielen Jahren hallte der Ruf aus der Bevölkerung und die Forderung an dieser Stelle eine neue Brücke zu bauen. Die Eigentumsverhältnisse lies das zuerst nicht zu, ebenso die defizitäre Haushaltshaltslage.

Der 1. Spatenstich des Guldenbachradweges fand im Juli 2019 statt. Der Radtourismus, aber vor allem auch der Alltags-Radverkehr, hat sich seitdem enorm weiterentwickelt. Die starke Frequentierung des gesamten Weges, welcher mittlerweile bis Schweppenhausen ausgebaut werden konnte, spricht für sich. Trotz aller Etateinschnitte konnte die Verbandsgemeinde dank großzügiger Fördertöpfe kontinuierlich die Radverkehrs-Infrastruktur ausbauen.

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Bei strahlendem Sonnenschein konnte nun am Mittwoch, 26. Juni der nächste Spatenstich für den neuesten Bauabschnitt stattfinden: Der Neubau der Radbrücke an der Eremitage und der Radweg nach Langenlonsheim werden eine wichtige Tangente für den Alltagsverkehr, zum Freibad, zur Schule, zum Bahnhof, zur Arbeit und zum Naheradweg sein. 

Ein großes Dankeschön sagt die Verwaltung der Kreuznacher Diakonie, insbesondere der auf dem Gelände ansässigen Wohnungslosenhilfe unter der Leitung von Heiner Trauthig für die Kooperation und das großzügige Entgegenkommen bei der Entwicklung der touristischen Infrastruktur rund um das Gelände der Eremitage. So wurden nicht nur Flächen für die Baustellen bereitgestellt, sondern auch Grundstücksvereinbarungen getroffen – Vereinbarungen, die es erst ermöglichten die Brücke an neuer Stelle zu platzieren.

Andy Becht, Staatssekretär des Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau von Rheinland-Pfalz, hat persönlich den Förderbescheid über 865.984 Euro an Bürgermeister Michael Cyfka überreicht. Die Vertreter der Gemeinden und der Diakonie hatten viel Freude den obligatorischen Spatenstich zu übernehmen, obgleich die Fundamente für das neue Brückenbauwerk schon zu erahnen sind. Die eigentliche Brücke kommt „in einem Guss“. Hinter den Kulissen findet indes die eigentliche Arbeit statt: Bürgermeister Michael Cyfka richtet seinen Dank vor allem an Herrn Ruhl vom Fachbereich Bauen, Frau Mang von der Stabsstelle Tourismus, Herrn Moche vom Ingenieurbüro Dillig, Herrn Liebheit vom Planungsbüro Verheyen, Herrn Staudt und Herrn Eckert von der Baufirma Aventas, und den Anliegergemeinden für ihre stete Unterstützung im Sinne des Ausbaus der Radverkehrs-Infrastruktur.

„Wir werden weiterhin den Radverkehr im Blick behalten und beständig daran arbeiten. Der nächste Bauabschnitt wird nach Laubenheim führen, wo die Tangente nach Münster-Sarmsheim gerade in der Planung ist“ so Michael Cyfka.

Daten der Brücke:
Der neue Überbau wird als einfeldriger Stahlträgerrost mit einer Spannweite von 20 Meter ausgebildet. Der Weg wird mit Rampen an das Bauwerk geführt. Die bisherige Spannweite beträgt circa 8 Meter, die Höhe 2,70 Meter, die Breite 3,00 Meter. Die Brücke ist nicht befahrbar für Kfz jeglicher Art. Der Durchfluss ist auf ein 100-jähriges Hochwasserereignis berechnet. Tatsächlich wird durch Verbreiterung des Flussbettes unter der Brücke und den Einbau von zusätzlichen Rohren in den Rampen der Hochwasserabfluss deutlich erhöht, um auch zukünftigen Extremlagen begegnen zu können. Die Länge des Radweges durch die drei Gemeinden Bretzenheim, Langenlonsheim und Guldental beträgt 1720 Meter.
Die Gesamtkosten belauf sich auf 1,163 Millionen Euro.Das Land beteiligt sich mit einer Zuwendung aus dem Sonderprogramm „Stadt und Land“ (Bund) mit 865.984 €.

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