Nahe-News “Corona-Meldungen” vom 13. April

Falsche Telefonanrufe zur Corona-Schutzimpfung
KREIS MAINZ-BINGEN. Telefonbetrüger stiften derzeit im Landkreis Mainz-Bingen mit falschen Anrufen zum Thema Corona-Schutzimpfung erneut Verwirrung und Unruhe. So wurde beispielsweise ein Bürger von einem solchen Telefonbetrüger angerufen, der ihm mitteilte, er rufe aus dem Gesundheitsamt in Mainz an und der Bürger solle seinen Impftermin im Gesundheitsamt am kommenden Montag wahrnehmen. Als der Bürger Rückfragen zum Termin stellte, wurde der Anrufer ungehalten und drohte bei Nichterscheinen mit einem Bußgeld in Höhe von 80 Euro. Ein Kontrollanruf des Bürgers bei der Covid-Hotline des Gesundheitsamtes konnte den Betrug aufdecken.

Das Gesundheitsamt Mainz-Bingen weist in dem Zusammenhang darauf hin, dass diese Anrufe nicht im Auftrag des Gesundheitsamtes getätigt werden. Impfungen werden aktuell nur in den Impfzentren und Hausarztpraxen sowie von den mobilen Impfteams durchgeführt; im Gesundheitsamt selbst sind keine Impfungen möglich. Auch wird kein Bußgeld bei Absage oder Nichterscheinen zum Termin erhoben. Das Gesundheitsamt bittet die Bürgerinnen und Bürger sich im Zweifel den Namen des Anrufers geben zu lassen und beim Gesundheitsamt zurückzurufen sowie auf keinen Fall ihre Bankdaten rauszugeben. Zu erreichen ist die Covid-Hotline des Gesundheitsamtes Mainz-Bingen unter 06131/69333-4275.


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Wochenbericht aus dem Landesimpfzentrum Bad Kreuznach
KREIS BAD KREUZNACH. Bisher wurden im Landesimpfzentrum Bad Kreuznach insgesamt 21.749 Impfungen (Stand 11.04.2021) durchgeführt. Diese unterteilen sich in 17.219 Erst- und 4.530 Zweitimpfungen. 14.215 Impfungen wurden mit Biontech, 5.584 mit AstraZeneca (wird seit 13.02.2021 verimpft) und 1.950 Moderna (wird seit 16.03.2021 verimpft) durchgeführt. Zweitimpfungen wurden bisher nur mit Biontech durchgeführt.

Neben den Impfungen im Impfzentrum wurden durch mobile Impfteams, die unter anderem Senioreneinrichtungen oder Einrichtungen der Eingliederungshilfe im Landkreis besuchten, 4.433 Menschen geimpft – hiervon 2.757 Erst- und 1.676 Zweitimpfungen.

Geplante Impfungen in dieser Woche:
In dieser Woche wurden für das Impfzentrum in Bad Sobernheim insgesamt 5.208 Impftermine durch das Land vergeben.
800 dieser Impftermine finden am kommenden Samstag statt. Hierbei handelt es sich um Kontingentübertragungen der in der vergangenen Woche ausgefallenen AstraZeneca-Termine.

Zweitimpfung AstraZeneca:
Im Laufe dieser Woche ist mit der Entscheidung zu rechnen, wie die Zweitimpfung für Personen unter 60 Jahre, die zur Erstimpfung AstraZeneca erhalten haben, ablaufen wird. Sobald die Entscheidung bekannt ist, werden wir hierüber noch einmal gesondert informieren. Auf keinen Fall sollte der eigene Zweitimpftermin eigenständig storniert werden.


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Impftermine und Impfdosen
KREIS MAINZ-BUINGEN. Das Impfzentrum des Landkreises Mainz-Bingen weist ausdrücklich darauf hin, dass Impftermine, für die ein bestimmter Impfstoff vorgesehen ist, nicht auf ein anderes Vakzin umgestellt werden können. Dies wird vom Land Rheinland-Pfalz einheitlich geregelt. Im Impfzentrum kam es in den letzten Tagen vermehrt zu Anfragen von Bürgerinnen und Bürgern, die den Impfstoff für ihren Impftermin aus unterschiedlichsten Gründen tauschen wollten.

„Ich weiß, dass derzeit viele Nachrichten auf unsere Bürgerinnen und Bürger einprasseln, die teilweise verunsichern können. Ich möchte allerdings noch einmal betonen, dass alle derzeit zugelassenen Impfstoffe hochwirksame Vakzine gegen das Corona-Virus sind. Sofern keine entsprechende Empfehlung vorliegt, gibt es keinen Grund auf einen anderen Impfstoff umzusteigen“, betont Landrätin Dorothea Schäfer.

Durch die Gebindegrößen der Impfstoffe (6-11 Dosen je Ampulle) kann es vorkommen, dass am Abend eine geringe Menge an Impfdosen übrigbleibt. Die Kreisverwaltung macht in diesem Zusammenhang deutlich, dass diese Impfdosen nicht einfach beliebig an Bürgerinnen und Bürger, die am Impfzentrum erscheinen, verimpft werden können. Eine generelle Freigabe der Restdosen für Personen ohne aktuelle Priorisierung ist nicht möglich. Die Impfung von Restmengen findet in der Regel nur innerhalb der im Impfzentrum geführten Liste priorisierter Personen oder Personengruppen (zum Beispiel bevorzugter Berufsgruppen wie in Einrichtungen der kritischen Infrastruktur) statt. Da die Plausibilität der Angaben von Impfwilligen vorab nicht überprüft werden kann, ist eine Aufnahme in die Liste der Restverimpfungen außerhalb dieser Gruppen nicht möglich.

Personen, die ohne Termin oder ohne Aufforderung seitens des Impfzentrums eine Impfung einfordern, müssen abgelehnt werden. Die Kreisverwaltung bittet daher Bürgerinnen und Bürger von unaufgeforderten Besuchen im Impfzentrum abzusehen.


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red – 08.04.21

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