Unsere BauReMo-Themen: Feuchte Mauern und Dämmen hilft auch gegen kalte Füße

txn. Die Feuchtesanierung nach einer Überflutung ist immer Sache des Fachmanns. Dem Profi stehen spezielle mineralische Sanierputze zur Verfügung - diese lassen sich schnell verarbeiten und bleiben diffusionsoffen, damit feuchte Mauern weiter trocknen können. Foto: Saint-Gobain Weber/txn

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Feuchte Mauern schnell sanieren

txn. Der Klimawandel begünstigt extreme Witterungsverhältnisse. In Deutschland nehmen deswegen sogenannte Starkregen-Ereignisse zu. Die Niederschläge überfordern die Kanalisation, Bäche werden zu reißenden Flüssen, Keller laufen voll Wasser. So schnell wie das Wasser gekommen ist, verschwindet es oft wieder – zurück bleiben feuchte Immobilien, die möglichst schnell saniert werden sollten, um keine bleiben Schäden davonzutragen. An Fassaden und Innenwänden führt die eindringende Feuchtigkeit oft zu Abplatzungen und Ausblühungen an der Putzoberfläche sowie zu Schimmelbildung.

Bautenschutz-Experte Michael Bertels vom Baustoffhersteller Saint-Gobain Weber warnt vor einer weiteren Gefahr: „Mit der Feuchtigkeit eingebrachte wasserlösliche Salze kristallisieren im Wandputz, verstopfen die Poren und erhöhen die Gefahr dauerhafter Schäden.“ Der Experte rät deshalb: „Nach Rückbau des Altputzes und ausreichender Trocknung der Wände sollte eine professionelle Sanierung möglichst schnell durchgeführt werden.“

Damit das funktioniert, gibt es spezielle Baustoffe wie den schnellabbindenden WTA-Sanierputz weber.san 958. Er wird direkt auf den vorbereiteten Untergrund aufgetragen und erhält bereits nach 90 Minuten durch Abreiben mit einem Schwammbrett sein finales Oberflächenfinish. Der innovative Sanierputz ist durchlässig für Wasserdampf, so dass feuchtes Mauerwerk langfristig austrocknen kann.
Weitere Informationen unter www.de.weber

Dämmen hilft auch gegen kalte Füße

txn. Wenn mit dem Winter die Zeit der kalten Füße beginnt, drehen viele die Heizung einige Grad höher. Dadurch steigen die Heizkosten und die CO2-Emissionen – die Füße bleiben jedoch in der Regel kalt, denn Wärme steigt nach oben. Abhilfe schaffen dicke Teppiche oder eine nachträglich eingebaute Fußbodenheizung. Wer im Erdgeschoss wohnt, sollte jedoch zunächst in den Keller gehen und sich dort die Decke ansehen. Ist sie ungedämmt, ist die Ursache für die kalten Füße gefunden. Eine nachträgliche Dämmung der Kellerdecke ist glücklicherweise unkompliziert möglich.

„Empfehlenswert sind Dämmplatten aus Mineralwolle. Sie werden einfach im Keller an die Decke geklebt und verbessern so den Wärmeschutz spürbar“, erklärt Fassaden-Experten Georg Kolbe vom Baustoffhersteller Saint-Gobain Weber. Der von unten gedämmte Fußboden im Erdgeschoss ist im Winter deutlich wärmer.

txn. Die nachträgliche Wärmedämmung einer Kellerdecke gehört zu den einfachsten Maßnahmen, um den Heizenergieverbrauch während der Wintermonate zu senken.
Foto: Saint-Gobain Isover G+H AG

Das steigert den Wohnkomfort und senkt zugleich die Heizkosten. Da die Dämmung der Kellerdecke zur Energieeinsparung beiträgt, beteiligt sich der Staat bei den Kosten im Rahmen einer energetischen Sanierung. Weitere Informationen gibt es online unter www.de.weber oder beim Fachhandwerker vor Ort.

txn- 09.12.20