“Ein Leben für die Feuerwehr“ – Herbert Schätzl und Peter Waldherr aus dem aktiven Dienst verabschiedet

Oberbürgermeister Thomas Feser (Mitte), verabschiedet im Beisein von Peter Jost (stellvertretender Wehrleiter), Ralf Welpe (Sachgebiet Feuerwehr) und Wehrleiter Marco Umlauf, Herbert Schätzl (li.) und Peter Waldherr (re.).

BINGEN. Normalerweise ist der Kameradschaftsabend der Freiwilligen Feuerwehr, bei der Beförderungen, Ehrungen und Verabschiedungen vorgenommen werden, ein fester Termin im Kalender der Stadt, doch in diesem Jahr ist bekanntermaßen alles anders. Dennoch war es Oberbürgermeister Thomas Feser ein besonderes Anliegen, in einer kleinen Feierstunde zumindest die anstehenden Verabschiedungen langjähriger Angehöriger der Feuerwehr zu würdigen. „Eigentlich hätten Sie einen ‚großen Bahnhof‘ verdient, denn Ihr Tun verdient öffentliche, ausdrückliche und laut und deutlich ausgesprochene Anerkennung“, hob das Stadtoberhaupt bei seiner Begrüßung hervor.

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Peter Waldherr ist seit 25 Jahren der Feuerwehr verbunden. Er begann 1978 bei der FFW Gustavsburg, wechselte 1983 nach Bingen-Büdesheim und 2003 zur FFW-Einheit Sponsheim. „Ihre Kompetenz haben Sie im Laufe der Jahre über zahlreiche Seminare und Ausbildungen erhöht und so wurden Sie im vergangenen Jahr zum Oberlöschmeister befördert“, resümierte Thomas Feser, bevor er Peter Waldherr zum einen das Silberne Feuerwehrehrenzeichen des Landes Rheinland-Pfalz für 25-jährige Zugehörigkeit und zum anderen für seine besonderen Verdienste um das Feuerlöschwesen in Bingen die Silberne Ehrenmedaille der Stadt überreichte.

„Ein Leben für die Feuerwehr – anders lassen sich Ihre 47 Dienstjahre nicht erklären“, so der Oberbürgermeister an Herbert Schätzl gewandt. „Menschen wie Sie sind eine Konstante im Freiwilligendienst der Feuerwehr. Man kann sich die Binger Feuerwehr nur sehr schwer ohne Sie vorstellen, doch Sie haben es jetzt auch verdient, aus Ihrer Verantwortung entbunden zu werden“, betonte der Stadtchef, wobei er aber auch erwähnte, dass Herbert Schätzl als hauptamtlicher Gerätewart noch einige Monate Dienst tun werde. Es werde eine astronomische Zahl an Stunden sein, die der Oberbrandmeister in Aus- und Fortbildungen, in Übungen und Einsätzen verbracht habe, so der Oberbürgermeister. Herbert Schätzl habe im Verlaufe der Jahrzehnte viele Funktionen und damit Verantwortung in der Feuerwehr übernommen, wie das Amt als stellvertretender Wehrführer (von 1997 bis 2007) und die Tätigkeit als Kreisausbilder „CSA-Träger“ (CSA = Chemikalienschutzanzug) in den Jahren 2004 bis 2006. „Obwohl Sie ein bescheidener Mensch sind, so blieb Ihr Wirken nicht verborgen und Sie erhielten 2018 das Goldene Feuerwehrehrenzeichen für 45-jährige Zugehörigkeit. Ich freue mich, dass ich Ihnen darüber hinaus heute als Zeichen des Dankes und der Wertschätzung den Wappenteller der Stadt Bingen überreichen kann“, so der Oberbürgermeister in seiner Laudatio.

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„Ihr selbstloser Dienst ist keine Selbstverständlichkeit. Menschen wie Sie beide sind es, die dazu beitragen, dass sich die Bingerinnen und Binger sicher und geschützt fühlen dürfen. Danke dafür, dass Sie mit Leib und Seele Dienst getan haben – bei der Freiwilligen Feuerwehr in Bingen“, bekräftigte Oberbürgermeister Feser und dankte auch den Angehörigen, die immer großes Verständnis für die Arbeit bei der Wehr zeigten.

Ralf Welpe, Sachgebiet Feuerwehr der Stadtverwaltung Bingen und stellvertretender Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes Mainz-Bingen (KFV), überreichte anschließend Herbert Schätzl das Ehrenzeichen in Silber des KFV und würdigte ihn als großes Vorbild und hervorragenden Ausbilder. Diesen Worten schloss sich Wehrleiter Marco Umlauf gerne an

red – 09.12.20

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