Entscheidung über das Kirner Krankenhaus fällt am Dienstag

BAD KREUZNACH/KIRN. Die Stiftung kreuznacher diakonie hat Post aus Mainz bekommen. Die rheinland-pfälzische Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler hat den zugesagten Sicherstellungszuschlag für den Erhalt des Kirner Krankenhauses erteilt. Das ist aber nur die erste Hürde. Die zweite Hürde sind die Verhandlungen mit den Krankenkassen, denn mit Ihnen muss die Höhe des Zuschlages verhandelt werden. Da ist die Ministerin außen vor.

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Nachdem das Mainzer Ministerium den positiven Bescheid zum Sicherstellungszuschlag für das Krankenhaus in Kirn erlassen hat, sind nun die Krankenkassen am Zug. Ob es letztlich tatsächlich zu Zahlungen im Rahmen des Sicherstellungszuschlages kommen wird und in welcher Höhe müssen weitere Gespräche mit den Krankenkassen zeigen.

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Eine erste konkrete Gesprächsrunde ist für den kommenden Dienstag, 24. November, vorgesehen. In einer Video-Konferenz wird ausgelotet, ob das Krankenhaus in der jetzigen Form weiter erhalten werden kann. Eine Frage, die sowohl die Kirner Bürger, wie auch den Diakonie Vorstand Dr. Dennis Göbel seit mehr als einem Jahr umtreibt.

Zum Hintergrund:
Ein kostendeckender Betrieb des Krankenhauses Kirn ist derzeit nicht möglich, obwohl das Gutachten eines von der Diakonie beauftragten Wirtschaftsprüfers dem Träger bestätigt hat, hier wirtschaftlich zu arbeiten. Träger, Bürgerinitiative und das Mainzer Gesundheitsministerium sind sich im Grunde darüber einig, das Krankenhaus in Kirn erhalten zu wollen. Die Stiftung kreuznacher diakonie drängt darauf die politische Zusage auch finanziell zu realisieren, um die kostendeckende Finanzierung des Krankenhauses nachhaltig zu sichern. Denn bislang werden die unverschuldet auflaufenden Defizite von der Stiftung kreuznacher diakonie geschultert.

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Krankenhausvorstand Dr. Göbel: „Mit einem nur auf zwei, drei Jahre ausgelegten Ausgleich kann man schwerlich kalkulieren, zumal Investitionen und Beschäftigungsverhältnisse längerfristig angelegt sind.“ Die Stiftung kreuznacher diakonie setzt auf eine verlässliche Planbarkeit. Dann sieht er auch er für den Standort Kirn realistische Entwicklungsperspektiven.

red – 21.11.20

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