Spaziergänger entdecken Brand von Weinbergspfählen und Baumschnitt

MANDEL. 20 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren aus Mandel, Rüdesheim und Waldböckelheim löschten am Mittwochnachmittag Weinbergspfähle und Baumschnitt, die in der Gemarkung zwischen Mandel und Weinsheim aus ungeklärter Ursache Feuer gefangen hatten.

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Um 14.30 Uhr wurden die Feuerwehren aus Mandel und Rüdesheim mit dem Stichwort „kleiner Flächenbrand“ alarmiert. Spaziergänger hatten zuvor den Brand entdeckt und die Feuerwehr verständigt. Durch den dichten Nebel konnte die Feuerwehr die Einsatzstelle dank der Hilfe der Meldenden rasch finden. Als der stellvertretende Wehrleiter Rouven Ginz an der Einsatzstelle eintraf, hatte sich das Feuer, das an zwei unterschiedlichen Stellen brannte, bereits entwickelt und drohte sich auszubreiten. Direkt am Feldweg brannten rund acht Kubikmeter Baumschnitt, rund zehn Meter entfernt loderten die Flammen in einem Stapel mit geschätzt 200 geteerten Weinbergspfählen.

Die Feuerwehrkräfte aus Mandel um Einsatzleiter Jörn Trautmann bauten umgehend einen Löschangriff mit zwei C-Rohren auf und schnitten sich mit einer Kettensäge den Weg zu den brennenden Weinbergspfählen frei. Noch während sich die Stützpunktfeuerwehr Rüdesheim mit zwei wasserführenden Fahrzeugen auf der Anfahrt befand, forderte Einsatzleiter Trautmann ein zusätzliches Tanklöschfahrzeug der Feuerwehr Waldböckelheim nach, um ausreichend Löschwasser zur Verfügung zu haben.

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Nachdem die Rüdesheimer Wehr vor Ort eingetroffen war, konnte mit dem Löschangriff aus insgesamt drei Rohren begonnen und die Flammen in kurzer Zeit unter Kontrolle gebracht werden. Den Stapel mit den Weinbergspfählen zogen die Einsatzkräfte auseinander und löschten ihn ab. Ein Landwirt aus Weinsheim zog den Baumschnitthaufen mit einem Frontlader auseinander. Nach der Kontrolle der beiden Brandstellen mit der Wärmebildkamera konnte nach gut 45 Minuten „Feuer aus!“ an die Feuerwehreinsatzzentrale gemeldet werden.

Die Polizei war mit einer Streife vor Ort und nahm den Vorfall auf. Nach der Herstellung der Einsatzbereitschaft der Einsatzfahrzeuge im Dienstleistungszentrum für Feuerwehr und Katastrophenschutz in Rüdesheim konnte der Einsatz nach rund 90 Minuten beendet werden.

red – 12.11.20

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