Neue „Betten“ für kleine Lebewesen

NIEDERHOSENBACH. Summ, Summ, Summ… Insekten wie Wildbienen, Schmetterlinge und Co haben auch in diesem Jahr in der warmen Jahreszeit in Niederhosenbach für ein blühendes Leben gesorgt. Das im September aufgestellte OIE Insektenhotel am Waldrand und am nah gelegenen Blumenfeld, bietet ausreichend Brutplätze und Übernachtungsmöglichkeiten für die kleinen Lebewesen. Katja Stauch und Yvonne Gehrmann vom RuheForst Hunsrück hatten sich bei der OIE um ein Insektenhotel bemüht und übernehmen nun eine von 35 Patenschaften.

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Das Hotel der OIE ist gefüllt mit Stroh, kleinen angebohrten Rundhölzern, Bambus-Röhrchen und Ästchen. Dabei wurde viel Wert darauf gelegt, dass keine Fransen bei den Löchern abstehen, da diese die Insekten verletzen können. Zudem ist es durch ein Dach vor schlechter Witterung geschützt und kann das ganze Jahr über stehen bleiben. Für das Fundament des Insektenhotels wurden zunächst zwei runde Löcher mit einem sogenannten „Pflanzenfuchs“ ausgehoben und mit Beton aufgefüllt. Anschließend kam ein selbstgebautes Holzgestell zum Einsatz, womit das Hotel auf den Betonpfeilern befestigt und zum Waldrand abgestützt wurde.

Die größte Chance einer Besiedelung liegt zwischen April und Mai, denn gerade im Frühjahr locken die heimischen Blumen zahlreiche Bewohner an. Durch die unmittelbare Nähe zum Blumenparadies in Niederhosenbach werden sich die Tiere somit besonders wohl fühlen.

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„Für die Insekten ist es ein wahres Geheischnis – sie summen und brummen den ganzen Tag – und das hört man!“ ergänzt Luca Heidrich, Unternehmenskommunikation OIE, beim Anblick des Insektenhotels. Genauso wie die Menschen, gönnen sich auch die Bienen und Co ein Nickerchen, manchmal sogar mehrmals am Tag. Hierbei bietet das OIE Hotel „à la Hilton“ auch Platz für die „VIP’s“ unter den Insekten  – die Schmetterlinge. Die Schmetterlingsschlitze im Giebel des Daches sind perfekt für die kleinen Tierchen geeignet. Zum Überwintern suchen sie oftmals einen Unterschlupf, um im nächsten Frühling wieder voll durch zu starten.

Bereits im Sommer hatte die OIE für die Übernahme einer Patenschaft und damit auch der Verantwortung für ein neues Insektenhotel geworben. Als die beiden Frauen dann die Zusage erhielten, freuten sie sich sehr. „Das Insektenhotel werden wir am Waldrand des Ruheforsts zwischen unserer geschichtsträchtigen Umgebung und einer beeindruckenden landschaftlichen Lage aufstellen, denn ich glaube dort werden es sich die kleinen Tiere richtig gut gehen lassen!“ erklärte Stauch damals. Mit der Aktion leistet die OIE einen Beitrag zur Nachhaltigkeit und Unterstützung des Artenschutzes in der Region. Über 7000 Kunden haben sich bereits für „OIE Heimatliebe Strom“ entschieden, sodass das Unternehmen bereits 35 Patenschaften vergeben hat – Tendenz steigend.

red – 03.11.20

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