Junge Felkestädter hatten viel Spaß: Ferienwoche stand im Zeichen des Lehmpastors Felke

Die jungen Felkestädter haben im ersten Felke-Ferien-Camp den Lehmpastor und die 4 Elemente intensiv kennengelernt. Hier zeigen sie stolz ihre kreativ, gestalteten Lehm-Gesichter auf Baumscheiben.

BAD SOBERNHEIM. Kaum war es ausgeschrieben, waren alle Plätze bereits belegt. Insgesamt 13 Mädchen und Jungen im Alter von 6 bis 11 Jahren hatten sich zum ersten Felke-Ferien-Camp im Heimatmuseum Bad Sobernheim angemeldet, und den Bad Sobernheimer Ehrenbürger Emanuel Felke (1856-1926) und seine revolutionäre Heilmethode in der letzten Ferienwoche fest im Blick.

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Die Basis seiner Felke-Kur sind die vier Elemente Licht, Luft, Wasser und Erde und so stand jeder Tag unter dem Motto eines Elementes. Hierfür hatte sich das Team des Heimatmuseums verschiedene experimentelle und kreative Angebote einfallen lassen, mit denen die Kinder praktisch und hautnah die Elemente erleben konnten. Darüber hinaus erfuhren sie alles über den Lehmpastor, sein Leben, seine Arbeit und warum ausgerechnet die vier Elemente so wichtig für seine Heilmethode waren und bis heute noch sind. Selbstverständlich kam das Thema Bewegung auch nicht zu kurz, ist es doch wichtiger Bestandteil der Felke-Kur.

Am letzten Tag gab es ein gemeinsames Mittagessen mit den Eltern und abschließend präsentierten die Kinder die Ergebnisse der Woche. Selbstverständlich durften alle Kunstwerke und Experimente mit nach Hause genommen werden.

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Betreut wurden die Kinder von Olaf Hinzmann (Museumsmitarbeiter), Anke Wiechert (Museumsleitung) und den Ehrenamtlichen der Freunde des Heimatmuseums Bad Sobernheim e.V., diese haben ebenso für die Verpflegung und das Mittagessen der Camp-Kinder gesorgt. Neben diesen Helfern vor Ort freute sich Anke Wiechert am Abschlusstag über die gelungene Woche und die vielseitige Unterstützung. Neben städtischem Bauhof und der Stadt Bad Sobernheim waren für die vielen Details der Projekte auch beteiligt: das Forstamt Bad Sobernheim, der ev. Kreisjugendring, der TV Bad Sobernheim, der kath. Kindergarten, die Feuerwehr Bad Sobernheim (Volker Müller) und Peter Klußmeier.

Zufrieden mit dem Verlauf der gesamten Woche ergänzte Anke Wiechert: „Der große Kreis an Unterstützern zeigt zum einen die Vielfalt, die uns Felke als eine Art Spielwiese der Elemente auch für die Jüngsten – ganz unabhängig von der Felkekur – hinterlassen hat. Zum anderen beweist es, dass wenn die Zahnräder vor Ort ineinander greifen, ein beeindruckendes Ergebnis in Form eines Felke-Ferien-Camps entstehen kann und die 13 Camp-Kinder jetzt noch ein bisschen mehr als Felkestädter mit dem gelernten und erlebten unseren Felke und ihre Heimatstadt Bad Sobernheim in die Welt tragen können.“

„Ohne diesen besonderen Einsatz von Anke Wiechert und Team, sowie die gesamte Unterstützung aus dem Kreis der vorab genannten hätte eine solche Woche nicht gestemmt werden können. Wir sind froh und dankbar dafür! Dieses Engagement kann nicht genug geschätzt werden und wir hoffen, den Kindern eine spannende und lehrreiche Woche beschert zu haben.“, so Stadtbürgermeister Michael Greiner.

red – 19.08.20

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