Kreisfeuerwehrinspekteur warnt vor erhöhter Waldbrandgefahr

Die berühmte Kippe im Wald.

KREIS BAD KREUZNACH. Der Kreisfeuerwehrinspekteur (KFI) Werner Hofmann nimmt den ersten großen Waldbrand im Kreis Bad Kreuznach vom 28.07 zum Anlass, um auf die aktuelle Waldbrandgefahr hinzuweisen.

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Als Grundlage für die Lageeinschätzung dienen der „Waldbrandgefahrenindex“ und der „Graslandfeuerindex“, herausgegeben und aktualisiert vom Deutschen Wetterdienst. Der Kreis Bad Kreuznach hat in beiden Indices bereits die vierte von fünf Stufen erreicht. Die Gefahr eines Waldbrandes ist entsprechend hoch.

Einsatz der Feuerwehr beim Waldbrand in der Nähe von Winterbach am 28.Juli.

Aus diesem Grund wurden die Alarmstufen erhöht. Das bedeutet, dass im Falle eines kleineren Brandes eine höhere Zahl an Feuerwehren alarmiert wird, als dem bei einer geringeren Brandstufe der Fall sein würde. Auf diesem Weg soll ein rasches Ausbreiten des Feuers vermieden werden. Die erhöhte Wald- und Feldbrandgefahr erfordert von allen Bürgerinnen und Bürgern erhöhte Aufmerksamkeit beim Aufenthalt in Wald und Feld:

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– Bitte keine brennenden Gegenstände wie Zigarettenstummel oder Streichhölzer wegwerfen; – auch nicht aus Fahrzeugen.
– Keine Flaschen oder Glasscherben liegenlassen, da diese als Brennglas fungieren können.
– Kein offenes Feuer (auch kein Lagerfeuer oder Einmalgrills) in Wald, Feld oder an Gewässern.
– Beim Grillen im eigenen Garten bitte den Funkenflug beachten.
– Immer einen Feuerlöscher oder Eimer mit Wasser in der Nähe haben, wenn gegrillt wird.
– Was tun, wenn ein Brand oder eine starke Rauchentwicklung gesichtet wird?

 

Bitte rufen Sie umgehend den kostenfreien Notruf 112 an und machen Sie folgende Angaben:

  1. Wo brennt es? – Möglichst genaue Ortsangabe, markante Geländepunkte (großer Baum, Wiese oder Felsen), Rettungspunkte
  2. Brandausmaß – Wie groß ist das Feuer oder die Rauchentwicklung?
  3. Was brennt? – Bodenvegetation oder Baumkronen, Häuser
  4. Sind Menschen oder Sachwerte in Gefahr? – Sind Personen, Häuser oder andere Einrichtungen in Gefahr?
  5. Ort, von dem Sie den Brand melden? – Angabe einer Rückrufnummer, Aufenthaltsort, wenn möglich auf Rettungskräfte warten, damit diese eventuell zum Brandort geführt werden können
  6. Warten auf Rückfragen – Lassen Sie das Gespräch durch die Leitstelle beenden. Damit ist sichergestellt, dass die Rettungskräfte alle nötigen Informationen erhalten.

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Das Team Medien gibt noch folgenden Tipp: Aktivieren Sie die kostenfreie App KatWarn. Diese informiert Sie umgehend, wenn es in Ihrer Nähe zu einem Katastrophenfall kommt und gibt wichtige Anweisungen für Ihr weiteres Verhalten.

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red – 31.07.20

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