Nach Corona-Anstieg: Gastronomen sollen keine Gäste aus den Kreisen Gütersloh und Warendorf bedienen

RHEINLAND-PFALZ. In den vergangenen Tagen hat die WHO einen Rekordanstieg bei den weltweiten Coronavirus Fällen gemeldet und auch der Reproduktionswert in Deutschland ist aufgrund der jüngsten regionalen Fälle wieder deutlich, auf 2,88 angestiegen.

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„Das Virus ist nicht weg, auch wenn in Rheinland-Pfalz die Zahlen weiter sinken. Wir empfehlen daher weiterhin das strikte Einhalten aller Hygienemaßnahmen in unseren Betrieben und wir brauchen weiterhin die Abstandsregelungen. Die Branche hat extreme wirtschaftliche Einbußen in Kauf genommen, um die Gesundheit aller Deutschen zu schützen.

Gereon Haumann.

Wir haben in Rheinland-Pfalz ganz viel erreicht – das dürfen wir nicht verspielen. Ein zweiter Lockdown wäre für die Gastronomie und Hotellerie mit Blick auf die anstehende Urlaubs- und Ferienzeit der Genickbruch“, warnt der rheinland-pfälzische Präsident des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes, Gereon Haumann.

Aus diesem Grund spricht der DEHOGA Rheinland-Pfalz seinen Mitgliedern eine klare Empfehlung aus: Bis auf weiteres Verzicht auf Gäste, die aus den Landkreisen Gütersloh und Warendorf in Nordrhein-Westfalen stammen.

 

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Gereon Haumann: „Wir möchten die positive Entwicklung des Infektionsgeschehens in Rheinland-Pfalz nicht gefährden. Damit sind für uns in dieser konkreten situativen Abwägung der Gesundheitsschutz der Mitarbeiter, Gastgeber und Gäste wichtiger als der wirtschaftliche Aspekt. Ich bitte um Verständnis, dass wir nicht bereit sind, die in den letzten Wochen mühsam erlangte Freiheit in unserem Unternehmertum leichtfertig zu gefährden“.

red – 25.06.20

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