Nahe-News “Kurz Notiert Meldungen” vom 12. Juni

Pilgerwochenende vom 1. – 4. Oktober 2020
REGION.
Das Bistum Trier lädt vom 1.-4. Oktober zu einem inklusiven Pilgerwochenende in die Eifel ein. Die Stadt Prüm liegt im deutsch-belgischen Nationalpark Hohes Venn-Eifel. In der Region wird der europäische Gedanke von einem Leben ohne Grenzen, von Frieden und Freiheit, von Nachbarschaft und Solidarität besonders spürbar. Das Unterwegssein in einer inklusiven Pilgergruppe möchte zu einer Auseinandersetzung mit dem eigenen Menschsein und der Frage „Wie möchten wir miteinander leben?“ anregen.

Die Unterbringung erfolgt in der Jugendherberge in Prüm. Von dort aus finden Tagestouren von 8-12 km Länge statt. Die Tage beginnen mit einem Morgenimpuls, unterwegs gibt es (biblische) Impulse, Zeiten der Stille und des Austauschs. Das konkrete Programm orientiert sich an der Gruppenzusammensetzung. Die Kosten betragen 150 Euro pro Person im Doppelzimmer und 170 Euro im Einzelzimmer (inkl. Vollverpflegung).

Weitere Infos und Anmeldung bei Pastoralreferentin Judith Schwickerath (0151-11124413 oder judith.schwickerath@bistum-trier.de).

Asphaltarbeiten
IDAR-OBERSTEIN.
Am Mittwoch, 17. Juni, werden voraussichtlich in der Zeit von 6 bis 14 Uhr im Stadtteil Weierbach Sanierungsarbeiten an zwei Straßen durchgeführt.
In der Straße „Zwischen Wasser“ wird im Bereich zwischen der letzten Ausfahrt des Globus-Marktes und der Zufahrt zur Firma Finger Beton der Asphaltbelag saniert. Außerdem wird ein Teil des Gehweges vor dem Bahnübergang saniert. Zur Durchführung der Arbeiten wird die Straße „Zwischen Wasser“ ab der letzten Ausfahrt des Globus-Marktes bis zum Bahnübergang voll gesperrt.
Weiterhin werden in der „Weierbacher Straße“ im Bereich zwischen dem ehemaligen Bahnhofsgebäude bis zur Einmündung „Dickesbacher Straße“ Risse im Asphaltbelag vergossen. Hierfür ist jedoch lediglich eine Reduzierung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit auf 30 Kilometer in der Stunde erforderlich.

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Von Pest bis Corona und anderen Seuchen
INGELHEIM.
Die Corona-Pandemie hat in diesem Jahr unser aller Leben einschneidend bestimmt. Seit jeher überrollten hochansteckende Infektionskrankheiten die Menschen in allen Teilen der Welt. Sie brachten millionenfachen Tod, ließen sogar Weltreiche untergehen. Das Museum bei der Kaiserpfalz der Stadt Ingelheim am Rhein bietet am Sonntag, 28. Juni 2020, um 11 Uhr eine Öffentliche Führung dazu an. In der einstündigen Führung laden wir Sie ein, in die Geschichte des gerade wieder aktuellen Themas einzutauchen. Wegen der begrenzten Teilnehmerzahl ist eine Anmeldung mit Kontakterfassung bis Freitag, 26. Juni 2020 im Museum telefonisch unter 06132 714701 erforderlich. Die Führung kostet 2 Euro zuzüglich 2 Euro Eintritt in die Ausstellung.

Da es aufgrund der Corona-Pandemie zu kurzfristigen Programmänderungen kommen kann, wird vor dem Besuch der Veranstaltung darum gebeten, im Museum anzurufen oder auf der Internetseite unter www.museum-ingelheim.de nachzuschauen.

Im Notfall immer die 112
INGELHEIM.
Jeder kann einmal in die Situation kommen, einen Notruf absetzen zu müssen. Aufgrund aktueller Ereignisse appelliert die Freiwillige Feuerwehr Ingelheim, im Notfall immer die 112 zu wählen. „Die Nummer 112 gilt europaweit und ist kostenlos von jedem Festnetz- und Mobiltelefon erreichbar. Wer die 112 wählt, erreicht eine rund um die Uhr besetzte Notrufzentrale. Von dort aus werden die Ingelheimer Feuerwehrleute via Funkmelder alarmiert und rücken aus“, erklärt Dr. Christiane Döll, zuständige Dezernentin für die Feuerwehr.

„Bei einem Notruf werden die 5 W-Fragen benötigt“, so Mirko Gauer, Wehrleiter der Freiwilligen Feuerwehr Ingelheim. So sollte der Anrufer auf folgende Fragen antworten können: Wo ist der Notfallort? Was ist passiert? Wie viele Verletzte gibt es? Wer meldet den Notfall? Außerdem sollte auf eventuelle Rückfragen gewartet werden.

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Kreis gibt Mittel aus der Ehrenamtsförderung zur Hälfte wieder frei
KREIS MAINZ-BINGEN.
Die derzeit wegen der Corona-Krise gesperrten Mittel aus der Ehrenamtsförderung (EAF) werden ab Juli zum Teil wieder freigeben. Die freiwilligen Leistungen in Höhe von jeweils einer Million Euro – allgemeine Ehrenamtsförderung und Kita-Förderung – sowie die 1,5 Millionen Euro für Sanierungsprojekte von Sportstätten und Schwimmbädern sind im März zunächst gesperrt worden, um die finanziellen Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den Haushalt des Kreises abzuwarten und handlungsfähig zu bleiben. Jetzt hat der Kreisvorstand beschlossen, die Mittel zur Hälfte wieder frei zu geben. Damit sollen einerseits die Vereine und Kommunen unterstützt werden, damit diese mit ihren geplanten Projekten auch die lokale Wirtschaft voranbringen können. Andererseits mahnt Landrätin Dorothea Schäfer weiterhin zur Vorsicht: „Im Moment sieht die Infektionslage gut aus, aber wir müssen auf einen eventuellen Wiederanstieg der Zahlen und damit eine erneute Verschärfung der Krise vorbereitet sein – auch finanziell.“ Deshalb werde man über die mögliche Freigabe der zweiten Hälfte der ursprünglich für die drei EAF-Programme vorgesehene Mittel erst im Herbst beraten können.
Ab Juli stehen also in der allgemeinen Ehrenamtsförderung und der Kita-Förderung jeweils rund 500.000 Euro und im Bereich der Sportstätten und Schwimmbäder rund 750.000 Euro zur Verfügung. Bereits gestellte und bescheidungsreife Anträge werden so bald wie möglich dem Kreisausschuss vorgelegt. Anträge aus den Bereichen Sport und Kita werden aber nur teilweise gefördert. Die genauen Modalitäten sind auf der Homepage der Kreisverwaltung unter www.mainz-Bingen.de/Unterstuetzen & Foerdern abrufbar.

Ob darüber hinaus auch noch weitere Mittel freigegeben werden können, wird im Herbst beraten, wenn es genauere Daten über den Verlauf des Haushaltsjahres und die Auswirkungen der Corona-Krise gibt.

Rüttelstreifen für die L415
SPRENDLINGEN.
Mit den steigenden Temperaturen und dem schönen Wetter steigen auch die Unfälle auf den Straßen, in denen Motorradfahrer involviert sind. Wie die AZ berichtete, verunglückten im April allein vier Männer auf der L415 zwischen Sprendlingen und Ober-Hilbersheim. Die Strecke ist für ihre engen Kurven, die extreme Schräglage und die langen Geraden bekannt. Dadurch häufen sich aber auch die gefährlichen Unfälle. In der Vergangenheit wurde die Strecke zwischenzeitlich gesperrt, das Fahrverbot aber bereits wieder aufgehoben.
„Mit Verboten ist niemandem geholfen”, sagt der Landtagsabgeordnete Michael Hüttner (SPD), der sich die Sicherheit der Strecke schon seit längerem zur Aufgabe gemacht hat.
Stattdessen brauche es verkehrssichernde Maßnahmen, wie Hüttner deutlich macht. „Aus diesem Grund habe ich mich an Verkehrsminister Volker Wissing gewandt. Ich habe sogenannte Rüttelstreifen für die L415 vorgeschlagen. Damit kann die Straße von Motorradfahrern weiter benutzt werden und gleichzeitig wird auf die Gefahr der Strecke zwischen Sprendlingen und Ober-Hilbersheim aufmerksam gemacht”, sagt Hüttner weiter.

In einem Antwortschreiben heißt es jetzt, dass der Landesbetrieb Mobilität in Worms dem Vorschlag ebenfalls zustimme und den Einsatz von Rüttelstreifen in Absprache mit den örtlichen Behörden vorbereite. Dafür habe sich nicht nur die Polizei ausgesprochen, sondern auch das Mainzer Verwaltungsgericht, welches damals die Streckensperrung wegen Unverhältnismäßigkeit aufgehoben hatte. “Ich freue mich über eine Lösung, die durch wenig Aufwand einen Anstieg der Verkehrssicherheit mit sich bringen wird. Damit haben wir einen Kompromiss für alle gefunden”, so Hüttner abschließend.

red – 12.06.20

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