Nahe-News “Kurz Notiert Meldungen” vom 10. Juni

Zeugen für Graffiti gesucht
RHEINDIEBACH / BACHARACH.
Über das Pfingstwochenende vom 29.Mai bis 1. Juni ereigneten sich in den Ortslagen Rheindiebach und Bacharach und entlang des Fahrradweges am Rhein zwischen den Ortschaften unzählige Graffiti-Schmierereien in Form von sogenannten “Tags”.
In den Farben schwarz, rot und blau wurden solche Schriftzeichen wahllos an Hauswänden, Schaukästen, Verkehrsschildern, Hinweistafeln, Unterführungen, Spielplatzgeräten, an der Kläranlage oder anderen öffentlichen Gebäuden hinterlassen. Entsprechende Strafanzeigen wurden mit einem geschätzten Gesamtschaden in fünfstelliger Höhe erstattet. Die zuständige Polizei Bingen ermittelt in diesen Fällen bereits. Die Polizei bittet um entsprechende Hinweise unter 06721/9050.

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Schmorkabel löste Brand in Schreinerei aus
ZOTZENHEIM
. Am Dienstag gegen 5:21 Uhr meldete die Leitstelle der Mainzer Feuerwehr einen Brand in einer Schreinerei. Beim Eintreffen der Beamten war die Feuerwehr Sprendlingen bereits vor Ort. Es konnte kein Gebäudebrand festgestellt werden. Lediglich ein Haufen Sägespäne im Hof der Schreinerei glimmte. Hervorgerufen wurde der Brand durch überspringende Funken des durchgeschmorten Pumpenkabels eines naheliegenden Teiches.

Stadtwerke Kundenzentrum geschlossen
BAD KREUZNACH.
Das Kundenzentrum „Stadtwerke Forum“ der Kreuznacher Stadtwerke ist am Freitag, den 12. Juni, geschlossen. Am Montag, 15. Juni, ist das Team wieder von 8 bis 17 Uhr erreichbar.

30 Jahre Städtepartnerschaft mit Neuruppin: Absage der geplanten Veranstaltungen
BAD KREUZNACH.
Die Fahrt der offiziellen Delegation nach Neuruppin und die Bürgerfahrt nach Bad Kreuznach anlässlich des 30-jährigen Jubiläums der Städtepartnerschaft im September fallen aus. Dies haben Oberbürgermeisterin Dr. Heike Kaster-Meurer und der Bürgermeister von Neuruppin, Jens-Peter Golde, aufgrund der Schutzmaßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie beschlossen.

Neuruppin in Brandenburg ist seit 1990 die Partnerstadt von Bad Kreuznach. Zum Jubiläum waren verschiedene Veranstaltungen und ein Festakt in Neuruppin geplant. Vom 25. bis 27. September sollte eine Bad Kreuznacher Delegation aus Stadträten, Verwaltungsmitarbeitern und Kooperationspartnern nach Neuruppin reisen. Außerdem war eine Fahrt von Neuruppiner Bürgerinnen und Bürgern vom 9. bis 13. September nach Bad Kreuznach vorgesehen. Planungen, ob und wie das Jubiläum nachgeholt wird, gibt es aktuell nicht.

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Stadtarchivarin sucht Dokumente über französische Besatzungszeit
BAD KREUZNACH.
Als Folge des Ersten Weltkrieges war die Stadt Bad Kreuznach von 1918 bis 1930 von französischen Truppen besetzt. Zur Unterbringung des Militärs waren Hotels, Sporthallen wie die des MTV aber auch Privathäuser insbesondere im Kurgebiet beschlagnahmt und wurden zum Teil als Kasernen benutzt. Es war bis 1924 eine sehr unruhige Nachkriegszeit, was der Separatistenputsch und die Lebensmittelunruhen belegen. Als Folge der Ruhrkrise wurden auch viele Kreuznacher insbesondere Beamte wie Eisenbahner aus Bad Kreuznach ausgewiesen.

Die Soldaten-Unterkünfte wie zum Beispiel das Schulhaus in der Mainzer Straße wurden zum Teil schwer verwüstet. Von den Zerstörungen im Schulhaus hat ein „K.G.“ Fotos gemacht, die in einem Artikel des Oeffentlichen Anzeigers vom 5. Juli 1930 abgedruckt sind. Wer hat diese oder andere Fotos? Die Stadtarchivarin ist auf der Suche nach weiteren Dokumenten über diese Zeit. „Das können auch Tagebücher, Plakate, Postkarten, Zeitzeugenberichte sein“, bittet Sie um Unterstützung.
Hinweise bitte an stadtarchiv@bad-kreuznach.de oder telefonisch 0671/800130.

StadtLesen virtuell – Gewinnertexte des Schreibwettbewerbs jetzt online
INGELHEIM.
Das physische StadtLesen in Ingelheim wurde abgesagt – in diesem Jahr wird es kein Lesewohnzimmer auf dem Fridtjof-Nansen-Platz geben. StadtLesen ist nicht nur ein Lesefestival, das seit nunmehr zwölf Jahren mit über 3000 Büchern von über 125 Partnerverlagen und einem erlesen gemütlichen Lesewohnzimmer durch den gesamten deutschsprachigen Raum zieht. Vor allem bringt es der Gesellschaft etwas zurück, was schon lange verloren gegangen ist: die buchstäbliche Fantasie.

In diesem Jahr hat StadtLesen noch etwas anderes im Gepäck: Grenzen überwinden, menschliche Solidarität erleben, offen sein für jeden einzelnen. Das war, ist und wird StadtLesen immer sein. Nun wurde die „LiteraTour“ erstmals durch einen Schreibwettbewerb ergänzt – in erfrischend neuer, höchst erlesener Zusammenarbeit mit der Volkswagen Konzern Flüchtlingshilfe.

Die Suche nach Akzeptanz, nach Heimatgefühl, nach Gerechtigkeit – all dies beschäftigt die drei Gewinnertexte aus Ingelheim, die zum Nach- und Umdenken, aber auch zum Hoffen anregen. Die Texte sind zu lesen auf: KLICK MICH!

Dr. Nicole Nieraad-Schalke, Ingelheimer Kulturberaterin und Gästeführerin, hat sie auf Einladung der Innovationswerkstatt außerdem als YouTube-Video eingelesen: KLICK MICH!

red – 09.06.20

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